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Diagnose chronischer Rückenschmerzen

Wie verhindern wir Diagnosefehler und Chronifizierung? Praxisnahe Empfehlungen

  • 16.10.2025
  • Originalien

Zusammenfassung

Bei österreichischen Erwachsenen im mittleren Alter zwischen 45 und 59 Jahren ergab eine Gesundheitsumfrage in 2019, dass der chronische Kreuz- und Nackenschmerz an erster bzw. zweiter Stelle der beklagten Gesundheitsprobleme stehen. Somit spielt die Verhinderung der Chronifizierung nicht nur eine entscheidende medizinische, sondern auch eine ökonomische Rolle. Eine effiziente Therapie setzt eine korrekte und umfassende Diagnose voraus. Der Arzt steht vor der Aufgabe, in kurzer Zeit alle wichtigen Elemente, die zur Entscheidung notwendig sind, zu erfassen und zu deuten. Der zunehmende Zeit- und Kostendruck in der Medizin führt zur Belastung der Ärzte. Wenn der ältere, erfahrene Arzt über entsprechende Ressourcen verfügt, auch in kürzerer Zeit eine richtige Diagnose zu stellen, gerät der junge, nicht routinierte Arzt in ethische und praktische Schwierigkeiten, weil er logischerweise mehr Zeit benötigt. Dieser Artikel soll eine fachübergreifende (rheumatologisch-orthopädische), umfassende und praxisnahe Übersicht über den heutigen Stand der Diagnosestellung bei chronischen Rückenschmerzen darstellen. Dem Arzt soll für die tägliche Praxis ein hilfreiches Tool zur Verfügung gestellt werden. Aufgrund der umfangreichen Thematik müssen Laboruntersuchungen, bildgebende Verfahren und vor allem die Therapie separat behandelt werden.
Titel
Diagnose chronischer Rückenschmerzen
Wie verhindern wir Diagnosefehler und Chronifizierung? Praxisnahe Empfehlungen
Verfasst von
Dr. Astrid-Maria Schmidt
Publikationsdatum
16.10.2025
Verlag
Springer Vienna
Erschienen in
rheuma plus
Print ISSN: 1868-260X
Elektronische ISSN: 2191-2610
DOI
https://doi.org/10.1007/s12688-025-00878-5
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