Skip to main content
main-content

Tipp

Weitere Artikel dieser Ausgabe durch Wischen aufrufen

27.07.2020 | Diabetes | Originalien Open Access

Diabetes und Knochen

Zeitschrift:
Journal für Mineralstoffwechsel & Muskuloskelettale Erkrankungen
Autoren:
Ass. Dr. Oliver Malle, Assoz. Prof. PD Dr. Harald Sourij
Wichtige Hinweise

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Knochengesundheit und Diabetes mellitus sind eng miteinander verknüpft, da sie nicht nur beide häufige chronische Erkrankungen darstellen und ihre Häufigkeit mit zunehmendem Alter ansteigt, sondern auch weil Diabetes das Risiko für Fragilitätsfraktur steigert. Bei Typ-2-Diabetes-mellitus hat sich gezeigt, dass das tatsächliche Frakturrisiko sowohl mit der Knochendichtemessung als auch mit dem Fracture Risk Assessment Tool (FRAX) unterschätzt wird, wenn das Risiko nicht entsprechend adjustiert wird.
Während etablierte Osteoporosetherapie auch bei Menschen mit Diabetes mellitus wirken und auch eingesetzt werden werden sollen, gilt es, die Besonderheiten der antihyperglykämischen Substanzen hinsichtlich des Frakturrisikos in der individualisierten Therapie zu berücksichtigen und jene Substanzen mit erhöhtem Frakturrisiko zu meiden.
Literatur
Über diesen Artikel
Bildnachweise