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01.03.2015 | themenschwerpunkt | Ausgabe 1/2015

Spektrum der Augenheilkunde 1/2015

Descemet Membran Endothelkeratoplastik (DMEK) und/oder Phakoemulsifikation in phaken Augen mit Hornhautendotheldystrophie

Zeitschrift:
Spektrum der Augenheilkunde > Ausgabe 1/2015
Autoren:
Ricarda Konder, MD, FEBO Lamis Baydoun, MD, FEBO Martin Dirisamer, MD, FEBO Peter Ciechanowski, PhD Silke Oellerich, MD, PhD Gerrit Melles

Zusammenfassung

Hintergrund

Phake Patienten mit gleichzeitiger Fuchs Endotheldystrophie (FED) stellen eine Herausforderung hinsichtlich der Entscheidung über Zeitpunkt und Reihenfolge einer Descemet Membran Endothelkeratoplastik (DMEK) und/oder Katarakt-Operation dar.

Material und Methode

Klinischer Erfahrungsbericht basierend auf mehr als 500 konsekutiven DMEK-Operationen, die in unserer Klinik durchgeführt wurden.

Resultate

Patienten mit signifikanter Katarakt profitieren primär von einer Katarakt-Operation im ersten Schritt und bei unzureichender Visusverbesserung infolge einer signifikanten Hornhautdekompensation von einer DMEK im zweiten Schritt. Bei Patienten mit inzipienter Katarakt ist eine Identifikation der Hauptursache der Sehverschlechterung (Hornhaut oder Linse) unter Berücksichtigung der subjektiven Beschwerden und der objektiven Diagnostik hilfreich. Auf der anderen Seite profitieren insbesondere junge emmetrope Patienten mit signifikanter FED aber noch relativ klarer Linse von einer alleinigen DMEK, wobei das Risiko postoperativ eine signifikante Katarakt zu entwickeln, relativ gering ist.

Schlussfolgerung

Bei phaken Patienten ist, abhängig vom Ausmaßβ der Linsentrübung und der gleichzeitigen endothelialen Hornhautdystrophie individuell zu entscheiden, ob und in welcher Reihenfolge eine Katarakt-Operation und/oder DMEK zur signifikanten und zufriedenstellenden Visusbesserung am wahrscheinlichsten beitragen wird.

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Literatur
Über diesen Artikel

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