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17.12.2020 | Dermatologie und Venerologie | Biologika Open Access

Biologika-Therapie der atopischen Dermatitis

Zeitschrift:
hautnah
Autoren:
Dr. T. Quint, C. Bangert
Wichtige Hinweise

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Die atopische Dermatitis (AD) ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die mit quälendem Juckreiz, entzündlichen ekzematösen Läsionen, erhöhtem Risiko für sekundäre Hautinfektionen und einer dadurch stark verminderten Lebensqualität einhergeht. Die AD ist durch eine dominante T-Helfer-Typ 2(Th2)-Immunantwort gekennzeichnet, die von T2-Zytokinen, wie Interleukin(IL)-4 und IL-13 dominiert wird, welche eine Entzündungsreaktion sowie Dysfunktion der epidermalen Barriere hervorrufen. Das therapeutische Ziel der AD besteht in der Verbesserung des Juckreizes und der entzündlichen Hautveränderungen. Die Therapieoptionen waren bisher limitiert und bestanden hauptsächlich aus rückfettender Pflege, topischen Kortikosteroiden (TCS) und systemischen Immunsuppressiva, die mit zahlreichen Nebenwirkungen verbunden sind. Neue Erkenntnisse in der Pathophysiologie der AD haben es ermöglicht, moderne Behandlungsoptionen zu entwickeln, die selektiv auf krankheitsverursachende Pfade abzielen und diese blockieren. Dupilumab, ein vollständig humaner monoklonaler Antikörper, der gegen die alpha-Untereinheit des IL-4-Rezeptors gerichtet ist, war das erste Biologikum, das im Jahr 2017 von der FDA und EMA für die Therapie der AD zugelassen wurde. In diesem Artikel stellen wir neue therapeutische Ansätze vor, die entweder kürzlich zugelassen wurden oder derzeit mit viel versprechendem Erfolg in klinischen Studien zur Behandlung von AD eingesetzt werden. Die meisten Behandlungsmöglichkeiten sind derzeit auf Erwachsene und Jugendliche mit schwerer, refraktärer AD beschränkt.
Literatur
Über diesen Artikel

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