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Erschienen in: Pädiatrie & Pädologie 6/2015

01.12.2015 | Originalien

Der Schutz des Stillens

WHO-Kodex und Bemühungen zur Umsetzung in Österreich

verfasst von: Priv.-Doz. Dr. Andreas Repa

Erschienen in: Pädiatrie & Pädologie | Ausgabe 6/2015

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Zusammenfassung

Das Stillen ist die natürliche Form der Nahrungsversorgung für Säuglinge und bringt einen gesundheitlichen Nutzen für Mutter und Kind. Mit der Verbreitung von Säuglingsnahrungen und deren aggressiven Vermarktung kam es allerdings weltweit zu einem starken Rückgang der Stillraten, was in der dritten Welt eine erhöhte Säuglingssterblichkeit zur Folge hatte. Der 1981 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschlossene „Internationale Kodex für die Vermarktung von Muttermilchersatzprodukten“ schränkte in Reaktion auf diese Entwicklung die Vermarktung von Muttermilchersatznahrung ein. Da die auf dem Kodex basierenden EU-Richtlinien, auf denen die österreichischen gesetzlichen Bestimmungen basieren, nur Anfangsnahrungen behandeln, ist Werbung für Folgenahrung zwar nicht ungesetzlich, widerspricht aber dem Kodex. Nach wiederholten Kodex- aber auch Gesetzesverstößen schloss die Österreichische Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde (ÖGKJ) 2012 ein Übereinkommen mit den führenden Säuglingsmittelherstellern. Hierbei wurde eine Rückkehr zu den gesetzlichen Bestimmungen und ein Dialog bei Regelverstößen beschlossen und in Gang gesetzt.
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Metadaten
Titel
Der Schutz des Stillens
WHO-Kodex und Bemühungen zur Umsetzung in Österreich
verfasst von
Priv.-Doz. Dr. Andreas Repa
Publikationsdatum
01.12.2015
Verlag
Springer Vienna
Erschienen in
Pädiatrie & Pädologie / Ausgabe 6/2015
Print ISSN: 0030-9338
Elektronische ISSN: 1613-7558
DOI
https://doi.org/10.1007/s00608-015-0322-z