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01.09.2014 | originalarbeit | Ausgabe 6-7/2014

ProCare 6-7/2014

Der muslimische Patient

Verständnis der Auszubildenden im Pflegebereich deutscher Krankenhäuser im Umgang mit muslimischen Patienten

Zeitschrift:
ProCare > Ausgabe 6-7/2014
Autoren:
Andrea Kronenthaler, Christina Werner, Hanna Hiltner, Amelie Grille, Walid Sulymankhail, Manfred Eissler

Zusammenfassung

Hintergrund

Zurzeit leben ca. 4,3 Mio. Muslime in Deutschland (4,89 % der Gesamtbevölkerung). Da die Einhaltung eigener Glaubensregeln und -rituale einen hohen Stellenwert im Alltag gläubiger Muslime einnimmt, müssen auch die Krankenhäuser bei der Behandlung muslimischer Patienten auf die Berücksichtigung der entsprechenden Glaubensregeln und -rituale eingestellt sein, um glaubensund pflegeethische Konflikte zu vermeiden.

Ziel

Ziel der an der Philipps-Universität Marburg durchgeführten Studie war es, den Kenntnisstand der Auszubildenden im Pflegebereich zum Islam und Erlebnisse mit muslimischen Patienten zu ermitteln. Im Anschluss daran sollten Maßnahmen entwickelt werden, die die Auszubildenden auf mögliche Konfliktsituationen vorbereiten bzw. diese im Vorfeld verhindern.

Methode

Grundlage der Untersuchungsmethode bildet ein Fragebogen, mit dem der aktuelle Kenntnisstand des Pflegepersonals ermittelt wurde. Zudem wurde die anschließend stattfindende Schulung evaluiert.

Ergebnisse

Die Untersuchungsergebnisse zeigen, dass das Krankenhauspersonal große Wissensdefizite bezüglich des islamischen Glaubens aufweist und die durchgeführte Schulungsmaßnahme positiven Einfluss auf den Kenntnisstand hatte.

Schlussfolgerung

Schulungen dieser Art sind wichtig für die Ausbildung des Pflegepersonals und sollten in den Ausbildungszyklus fest integriert werden.

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Literatur
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