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01.10.2017 | Tipps & Tricks im Gyn-Ultraschall | Ausgabe 3/2017

Journal für Gynäkologische Endokrinologie/Schweiz 3/2017

Der gynäkologische Ultraschallbefund unter „Pille“ und Depotlangzeitkontrazeptiva

Zeitschrift:
Journal für Gynäkologische Endokrinologie/Schweiz > Ausgabe 3/2017
Autor:
Ao. Univ.-Prof. Dr. Christoph Brezinka
Wichtige Hinweise

Dieser Beitrag erscheint auch in der Zeitschrift Journal für Gynäkologische Endokrinologie, Österreich.

Das Endometrium wird unter Einfluss des Gestagens atrophisch, was in einem im Ultraschalljargon als „dünn“, „strichförmig“ oder „flach“ bezeichneten Endometrium resultiert (Abb.  1). Seit Jahren hat sich informell der Grenzwert von 5 mm für ein „typisches Pillenendometrium“ eingebürgert [ 1]. Eine der wenigen Studien, in der die Endometriumdicken bei verschiedenen Langzeitkontrazeptiva verglichen wurden, ergab für Patientinnen mit Implanon® allerdings einen Mittelwert von 5,2 mm (±0,8 mm; [ 2]). Daher kann auch ein 6 mm breites Pillenendometrium im Bereich des Normalen für Kontrazeptivaeinnahme akzeptiert werden. Ein eher schmales Endometrium ist bei Frauen zu erwarten, die dienogesthaltige Kontrazeptiva nehmen (z. B. Valette®), da Dienogest das am stärksten das Endometrium atrophisierende Gestagen ist [ 3]. Im 3‑D‑Ultraschall ist das Pillenendometrium nicht schmaler, das Cavum uteri wird ja nicht kleiner, aber das Bild ist deutlich blasser und der Kontrast zum Myometrium meist geringer (Abb.  2).
https://static-content.springer.com/image/art%3A10.1007%2Fs41975-017-0001-5/MediaObjects/41975_2017_1_Fig1_HTML.gif
Abb. 1

Schmales, echodenses Endometrium bei Einnahme einer gestodenhaltigen Pille

https://static-content.springer.com/image/art%3A10.1007%2Fs41975-017-0001-5/MediaObjects/41975_2017_1_Fig2_HTML.jpg
Abb. 2

Selbe Ultraschalluntersuchung mit Aktivierung der 3‑D-Funktion. Das Endometrium ist nicht schmaler, aber im Erscheinungsbild „blasser“ als bei regulär ovulierenden Frauen

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Literatur
Über diesen Artikel

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