Skip to main content
main-content

Tipp

Weitere Artikel dieser Ausgabe durch Wischen aufrufen

12.09.2018 | Originalien | Ausgabe 3/2018

Journal für Gynäkologische Endokrinologie/Schweiz 3/2018

Der Effekt von Wachstumshormon auf die menschlichen Alterungsprozesse. Teil 1

Zeitschrift:
Journal für Gynäkologische Endokrinologie/Schweiz > Ausgabe 3/2018
Autor:
Prof. Dr. med. Michael Klentze
Wichtige Hinweise
Dieser Beitrag wird auch im Journal für Gynäkologische Endokrinologie/Österreich 2018, https://​doi.​org/​10.​1007/​s41974-018-0058-4, veröffentlicht

Zusammenfassung

Eine große Anzahl von Studien weist auf die signifikante Reduktion der Wachstumshormonsekretion und der damit zusammenhängenden IGF-1-Plasmaspiegel während des menschlichen Alterungsprozesses hin. Diese Veränderungen gehen einher mit der Erniedrigung von Muskelmasse, Knochenmasse, Vitalität und dem Verlust von anderen wichtigen physiologischen Funktionen. Es finden sich ferner Verschlechterungen mentaler und kognitiver Funktionen und das gehäufte Auftreten einer erhöhten altersbedingten Fragilität. Außerdem nimmt das Risiko für Übergewicht und Adipositas zu. Diese Veränderungen sind begleitet von Insulinresistenz, Diabetes Typ 2 und kardiovaskulären Komplikationen. In dieser Arbeit werden die Wirkungen der Wachstumshormontherapie und ihre Bedeutung für die Präventionsmedizin, speziell für die verbesserte Lebensqualität, den Anstieg der Körpermagermasse, einhergehend mit einer Verminderung der abdominalen Fettmasse, und die deutlich verbesserte Skelett- und Muskelfunktion dargestellt. Im Zusammenhang damit stehen der Schutz vor dem kardiometabolischen Syndrom, ein durch rhGH normalisierter Blutdruck, eine Verminderung thrombotischer Marker sowie eine normalisierte endotheliale Funktion. Insgesamt kann demonstriert werden, dass die rhGH-Anwendung als ein hervorragendes Instrument in der Altersprävention geeignet sein könnte. Eine unabdingbare Voraussetzung ist, dass die Auswahl der Patienten nach klaren Kriterien erfolgt. Das bedeutet, dass die Indikationsstellung sich nach dem Ziel der Therapie, dem Ausschluss bekannter Risiken und Nebenwirkungen, dem Alter und möglichen Interaktionen mit anderen Therapien richten sollte.

Bitte loggen Sie sich ein, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten

Literatur
Über diesen Artikel

Weitere Artikel der Ausgabe 3/2018

Journal für Gynäkologische Endokrinologie/Schweiz 3/2018 Zur Ausgabe

Menopause heute und morgen

Die Wechseljahre ganz natürlich

News-Screen Assistierte Reproduktion

News-Screen Assistierte Reproduktion

Mitteilungen der Schweizerischen Menopausengesellschaft / SMG

Mitteilungen der Schweizerischen Menopausengesellschaft

Éditorial

Éditorial