Das Ösophaguskarzinom
- 01.11.2022
- themenschwerpunkt
- Verfasst von
- Felix Böhme
- Krisztina Racz
- Christian Sebesta jr
- Christian Sebesta
- Erschienen in
- Wiener Medizinische Wochenschrift | Ausgabe 9-10/2023
Zusammenfassung
Das Ösophaguskarzinom ist ein Tumor mit schlechter Prognose und hoher Letalität. Mit weltweit jährlich über 600,000 neuen Fällen ist es die sechsthäufigste Neoplasie und die achthäufigste zum Tode führende Krebsart. Das Plattenepithelkarzinom stellt die häufigste Entität in Afrika und Asien dar, wohingegen das Adenokarzinom in Nordamerika und Europa an Häufigkeit zunimmt. Risikofaktoren schließen den Genuss von Alkohol und Tabakwaren, Reflux, Übergewicht, Stenosierungen des Ösophagus und die Achalasie ein. Möglichkeiten der medikamentösen Prophylaxe bestehen ebenso wenig, wie effektive Vorsorgeuntersuchungen. Die Klinik ist im Frühstadium unspezifisch, weshalb die Diagnose meist in späteren Stadien gestellt wird. Diagnostisch kommen Gastroskopie, CT, PET und Endosonographie zum Einsatz. Die Therapie erfolgt abhängig vom Erkrankungsstadium und Allgemeinzustand der betroffenen Patienten. Sie besteht in frühen Stadien aus der endoskopischen oder chirurgischen Resektion, in höheren Stadien in Kombination mit Radio- oder Chemotherapie. Im generalisierten Stadium kommen palliative systemische Therapien in Verbindung mit lokalen Maßnahmen zum Einsatz.
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- Titel
- Das Ösophaguskarzinom
- Verfasst von
-
Felix Böhme
Krisztina Racz
Christian Sebesta jr
Christian Sebesta
- Publikationsdatum
- 01.11.2022
- Verlag
- Springer Vienna
- Erschienen in
-
Wiener Medizinische Wochenschrift / Ausgabe 9-10/2023
Print ISSN: 0043-5341
Elektronische ISSN: 1563-258X - DOI
- https://doi.org/10.1007/s10354-022-00972-9
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