Skip to main content
main-content

Tipp

Weitere Artikel dieser Ausgabe durch Wischen aufrufen

01.04.2013 | themenschwerpunkt | Ausgabe 7-8/2013

Wiener Medizinische Wochenschrift 7-8/2013

Das Lymphödem – Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Lymphödems, Definition und Klassifizierung des Lymphödems und lymphatischer Gefäßmalformationen

Zeitschrift:
Wiener Medizinische Wochenschrift > Ausgabe 7-8/2013
Autor:
Prim. Dr. Walter Döller

Zusammenfassung

Das Lymphödem ist eine chronische Erkrankung, die mit einer angeborenen oder erworbenen Störung der Lymphknoten oder der Lymphgefäße einhergeht. Unbehandelt kann das Lymphödem zu Komplikationen oder Invalidität führen. Außer mit den Lymphödemen der Extremitäten beschäftigt sich die klinische Lymphologie auch mit Lymphödemen des Kopfes, der Genitale und der inneren Organe (lymphostatische Enteropathie, Chyloaskos, Chylothorax, Chyloperikard usw.) Symptome dieser Erkrankung werden oft fehlgedeutet und nicht erkannt. Unwissenheit und Verniedlichung des Lymphödems führen dazu, dass die Behandlung nicht in dem Ausmaß durchgeführt wird, wie es dem heutigen wissenschaftlichen Stand möglich ist. Verzögerte oder nicht optimale Behandlung löst heute noch für viele Patienten einen langen Leidensweg aus. Unbeachtet blieb bisher auch, dass das Lymphödem für den Betroffenen eine große psychische und soziale Belastung bedeutet und die Lebensqualität einschränkt. Kenntnisse der Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie sowie der Entstehungsursachen sind notwendig, damit eine frühzeitige Therapie eingeleitet werden kann.

Bitte loggen Sie sich ein, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten

Literatur
Über diesen Artikel

Weitere Artikel der Ausgabe 7-8/2013

Wiener Medizinische Wochenschrift 7-8/2013Zur Ausgabe

editorial

Lymphologie

themenschwerpunkt

Diagnose des Lymphödems