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COVID-19 aus der Sicht der Gastroenterologie

  • 13.07.2020
  • Aktuelles
Erschienen in:

Zusammenfassung

Das „severe acute respiratory syndrome coronavirus 2“ (SARS-CoV-2) verursacht die Coronaviruserkrankung (COVID-19), die aktuell pandemisch ist und sich mit einer infektiösen Pneumonie manifestiert. Neben den typischen Symptomen, wie Fieber, Husten und Dyspnoe, entwickeln einige Patienten auch gastrointestinale und hepatische Manifestationen, die sich meist als Diarrhö, Nausea, Erbrechen und Abdominalschmerzen bemerkbar machen. Von hepatischer Seite können erhöhte Leberenzyme beobachtet werden. SARS-CoV‑2 kann den Gastrointestinaltrakt via den Rezeptor „angiotensin converting enzyme 2“ infizieren, der auf den Enterozyten des Ileums und Kolons exprimiert wird. Virale RNA wurde im Stuhl vom COVID-19-Patienten isoliert, was die Möglichkeit offenlässt, dass SARS-CoV‑2 neben der Tröpfcheninfektion auch mittels fäkal-oraler Transmission übertragen werden kann. Der Einfluss von SARS-CoV‑2 auf zugrunde liegende Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts und des hepatobiliären Systems wird aktuell ausführlich untersucht. Dieser Artikel soll einen kurzen Überblick verschaffen bezüglich gastroenterologischer und hepatologischer Manifestationen von COVID-19 sowie des Einflusses von COVID-19 auf zugrunde liegende, chronische gastroenterologische Erkrankungen.
Titel
COVID-19 aus der Sicht der Gastroenterologie
Verfasst von
Prof. Dr. Alain M. Schoepfer
Prof. Dr. Michael Scharl
Publikationsdatum
13.07.2020
Verlag
Springer Vienna
Erschienen in
Schweizer Gastroenterologie / Ausgabe 2/2020
Print ISSN: 2662-7140
Elektronische ISSN: 2662-7159
DOI
https://doi.org/10.1007/s43472-020-00016-w
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