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13.07.2020 | Aktuelles | Ausgabe 2/2020

Schweizer Gastroenterologie 2/2020

COVID-19 aus der Sicht der Gastroenterologie

Zeitschrift:
Schweizer Gastroenterologie > Ausgabe 2/2020
Autoren:
Prof. Dr. Alain M. Schoepfer, Prof. Dr. Michael Scharl
Wichtige Hinweise

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Das „severe acute respiratory syndrome coronavirus 2“ (SARS-CoV-2) verursacht die Coronaviruserkrankung (COVID-19), die aktuell pandemisch ist und sich mit einer infektiösen Pneumonie manifestiert. Neben den typischen Symptomen, wie Fieber, Husten und Dyspnoe, entwickeln einige Patienten auch gastrointestinale und hepatische Manifestationen, die sich meist als Diarrhö, Nausea, Erbrechen und Abdominalschmerzen bemerkbar machen. Von hepatischer Seite können erhöhte Leberenzyme beobachtet werden. SARS-CoV‑2 kann den Gastrointestinaltrakt via den Rezeptor „angiotensin converting enzyme 2“ infizieren, der auf den Enterozyten des Ileums und Kolons exprimiert wird. Virale RNA wurde im Stuhl vom COVID-19-Patienten isoliert, was die Möglichkeit offenlässt, dass SARS-CoV‑2 neben der Tröpfcheninfektion auch mittels fäkal-oraler Transmission übertragen werden kann. Der Einfluss von SARS-CoV‑2 auf zugrunde liegende Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts und des hepatobiliären Systems wird aktuell ausführlich untersucht. Dieser Artikel soll einen kurzen Überblick verschaffen bezüglich gastroenterologischer und hepatologischer Manifestationen von COVID-19 sowie des Einflusses von COVID-19 auf zugrunde liegende, chronische gastroenterologische Erkrankungen.

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Literatur
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