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01.03.2021 | Pflege & Wissenschaft | Ausgabe 3/2021

ProCare 3/2021

Co-Creation: Gesundheit gemeinsam gestalten

Patienten und Nutzer werden aktiv an der Entwicklung beteiligt

Zeitschrift:
ProCare > Ausgabe 3/2021
Autoren:
Lisa Weidinger, Kerstin Löffler, Judith Goldgruber
Wichtige Hinweise
Alter:n neu denken
Unter dem Titel Alter:n neu denken beschäftigt sich das Albert Schweitzer Institut für Geriatrie und Gerontologie. Geriatrische Gesundheitszentren der Stadt Graz mit innovativen Lösungsansätzen, um Menschen im Alter die bestmögliche Betreuung anzubieten. In Kooperation mit PROCARE erscheinen zu unterschiedlichen Themen Artikel, die den Stand der Forschung und Erfahrungsberichte für praxisrelevante Impulse anbieten.
Zur Person:
Nicoline Vackerberg ist Koordinatorin des internationalen Esther Netzwerks und Qualitätsmanagerin der Region Jönköpings län am Qulturum, dem südschwedischen Center for Learning and Innovation in Healthcare. Sie ist Mentorin für Quality Improvement in mehreren europäischen und asiatischen Ländern, die dem internationalen Esther Netzwerk angehören und Mitveranstalterin des Microsystem Festivals, das 2021 zum 18. Mal stattfindet.

Zusammenfassung

Selbst Entscheidungen in Bezug auf seine Gesundheit treffen zu können, hat durch die Ottawa Charta zur Gesundheitsförderung von 1986 große Bedeutung in der Gesellschaft gewonnen. Nutzer von Gesundheitsleistungen werden seitdem zunehmend aktiv in die Planung von Public-Health Aktivitäten und die Gesundheitsversorgung einbezogen und damit zu Co-Produzenten ihrer eigenen Gesundheit. Der Gedanke eines gemeinsamen Gestaltens im Gesundheitswesen ist also keineswegs neu, aber definitiv zukunftsweisend und hat mit den Bewegungen rund um Co-Creation (oft auch Co-Production) von Gesundheit einen neuen Aufschwung erlebt.
Ein Vorbild im europäischen Gesundheitswesen für die Umsetzung integrierter Versorgung mit vorbildlicher Patientenorientierung ist im südschwedischen Esther-Netzwerk zu finden. Die kontinuierliche Einbeziehung von Patienten wird in diesem Netzwerk als wesentliches Element betrachtet, um die Qualität der Gesundheitsversorgung zu verbessern.
Neben einer Literaturrecherche zu Co-Creation berichten Nicoline Vackerberg, Koordinatorin des Esther-Netzwerks und die beiden Senioren Raymonde und Fernand, die sich regelmäßig im Happy Aging Living Lab in Belgien beteiligen, vom Mehrwert von Co-Creation.

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Literatur
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