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Unter der Ägide mehrerer kardiologisch tätiger Ärzt:innen hat sich vor Kurzem auch in Österreich die Initiative „Go Red for Women“ etabliert. Diese Bewegung macht auf das immer noch weit verbreitete fehlende Wissen um Herz-Kreislauferkrankungen bei Frauen aufmerksam. Es geht um Risikofaktoren und die sich daraus ergebenden Präventionsmöglichkeiten.
Auf Initiative von Prof. Volker Köllner (Charite Berlin/RZ Seehof) und Prim. em. Dr. Johannes Mikl (RZ-Felbring) fand am 9. und 10. Oktober 2025 ein erstes DACH-Symposium für Psychokardiologische Rehabilitation statt. Organisatorisch wurde das Symposium komplett von der PV ausgerichtet.
Trotz der hauptsächlich klinischen Ausrichtung des Kongresses werden auch wichtige Beiträge aus dem Bereich der kardiovaskulären Grundlagenforschung präsentiert. Insgesamt fielen in mehr als 60 Sitzungen mehr als 300 Posterpräsentationen und Vorträge in diese Kategorie.
Die Vorträge der Tagung unter dem Motto „Neues Denken“ deckten ein breites Spektrum aktueller Themen ab – von der Bedeutung von Telemedizin über Innovationen rund um die TAVI bis hin zu den Chancen und Herausforderungen von PCI.
Die aktualisierte ESC-Leitlinie 2025 zum Management kardiovaskulärer Erkrankungen in der Schwangerschaft markiert einen Paradigmenwechsel hin zu einem patientinnenzentrierten, interdisziplinären Management, das alle Phasen von der Präkonzeption bis in die Postpartum-Phase umfasst.
In der Präsidentenkolumne der ÖKG geht es dieses Mal unter anderem um die Ergebnisse der Mitgliederbefragung und Updates zu den Exzellenzstipendien der Gesellschaft. Die nächste Jahrestagung wird vom 27.–30. Mai 2026 wie immer in Salzburg stattfinden.
2025 Focused Update der ESC/EAS-Leitlinie-- Die europäischen Gesellschaften für Kardiologie und Atherosklerose haben 2025 ein „Focused Update“ der 2019er Leitlinie zur Behandlung von Dyslipidämien veröffentlicht.
Der neue Präsident der ÖKG hat genaue Vorstellungen. Die Gesellschaft soll auf allen Ebenen inklusiv sein, alle sollen sich eingeladen und wertgeschätzt fühlen. Dementsprechend lautet der Titel der nächsten Jahrestagung 2026 „Herzmedizin der Zukunft - gemeinsam gestalten“.
Die kardiale Magnetresonanztomographie ist der Goldstandard zur Beurteilung der myokardialen Funktion sowie Gewebecharakterisierung nach akutem ST-Hebungsinfarkt.In Studien konnte wiederholt gezeigt werden, dass vor allem Parameter der mikrovaskulären Schädigung, wie die mikrovaskuläre Obstruktion und das Vorliegen eines intramyokardialen Hämatoms, sehr stark mit der Prognose der Patient:innen assoziiert sind.
Der Leitsatz von Sir Magdi Yacoub lautet: „The world we live in is split into two groups, those who have and those who don’t“. Dieser prägt auch seine Stiftung Chain of Hope. Yacoubs chirurgische Präzision, Innovationsfreude und akademische Strenge machen ihn zu einer führenden Persönlichkeit der internationalen Herzchirurgie - unabhängig von seinem Alter von mittlerweile 90 Jahren.
Eine Innsbrucker Studie beschäftigt sich mit der persistierenden mikrovaskulären Obstruktion (MVO) und ihren klinischen Folgen nach ST-Hebungsinfarkt (STEMI).
Wie jedes Jahr wurden am Kongress der Heart Failure Association (HFA) der Europäischen Kardiologischen Gesellschaft (ESC) wieder zahlreiche, teils mit Spannung erwartete Studien im Bereich der Herzinsuffizienz und Kardiomyopathien präsentiert.
Beide Erkrankungen – Adipositas wie Herzinsuffizienz – sind chronisch, verlaufen progredient und erfordern eine multimodale, multidisziplinäre Therapie. Doch bei der Adipositas gibt es gute Nachrichten: Der medizinische Fortschritt ist nicht aufzuhalten.
Quiz. Eine 19-jährige Patientin wird in der 26. Schwangerschaftswoche (SSW) mit schwerer Anämie und Thrombozytopenie vorstellig. Aus der Anamnese geht hervor, dass vor einem Monat ein fieberhafter Infekt unklarer Genese aufgetreten war, der unter Antibiotikatherapie komplikationslos verlief.
Rund 200 Teilnehmer:innen, ein bis auf den letzten Platz gefüllter Saal im Lentos Kunstmuseum Linz und ein Thema von gesellschaftlicher wie medizinischer Relevanz: Das Symposium „Wissen stärkt Frauen-Herzen“ setzte ein starkes Zeichen für die Relevanz geschlechtersensibler Medizin.
Renale T1-Zeiten in der kardialen Magnetresonanztomographie spiegeln eine Nierenfunktionsstörung wider und sind mit einer ungünstigen Prognose assoziiert: Einblicke aus einer All-Comer-Kohorte.
Kongressbericht. Der Zusammenhang zwischen Erkrankungen und Veränderungen unserer Biosphäre steht dzt. in einem besonderen Spannungsfeld. Dies veranlasst zunehmend Wissenschaftler:innen, ihre „Elfenbeintürme“ zu verlassen, um in Medien und auf der Straße für wissenschaftliche Erkenntnis vs. populistische Meinungen einzutreten.
Mit Wirkung vom 1. März 2025 wurde Univ.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Martin Andreas, MBA, PhD, MEBCTS, FESC, als Universitätsprofessor für das Fach Herzchirurgie an die Medizinische Universität Graz berufen. Er übernimmt zudem die Leitung der Klin. Abteilung für Herzchirurgie am LKH-UK Graz.
Man schätzt, dass bei 1:500 bis 1:1000 Schwangerschaften eine peripartale oder postpartale Cardiomyopathie (PPCM) auftritt. Die Ursache ist bis heute nicht eindeutig geklärt, aber das Hormon Prolaktin, das gegen Ende der Schwangerschaft und während der Stillzeit vermehrt ausgeschüttet wird, scheint eine Schlüsselrolle zu spielen. Die zwar selten auftretende Cardiomyopathie wird häufig zu spät erkannt und kann sogar zu Todesfällen führen.
Die Geschichte der Echokardiographie beginnt in den frühen 1950-er Jahren und markiert einen der bedeutendsten Fortschritte in der nicht-invasiven kardiologischen Diagnostik. Im Jahr 1953 begann die wegweisende Zusammenarbeit zwischen dem schwedischen Kardiologen Inge Edler und dem Physiker Carl Helmuth Hertz an der Universität Lund, die das Fundament für die moderne Ultraschalldiagnostik am Herzen legte.
Im März öffnete die ESC Association for Acute Cardio Vascular Care (ACVC) ihre Kongress-Tore im regnerischen Florenz für den Acute Cardiovascular Care Kongress 2025 – dem größten internationalen Treffen für all jene, welche in die Versorgung akut und kritisch kranker kardialer Patient:innen eingebunden sind.
Generell ist Vitamin D kein echtes Vitamin (definiert als ein Nährstoff, der nicht endogen synthetisiert werden kann), da eine Zufuhr bei Menschen, die sich ausreichend der Sonne aussetzen, nicht erforderlich ist. Vor Kurzem erschienen neue US-Richtlinien für eine evidenzbasierte Vit-D-Substitution, die unter anderem ein Update hinsichtlich kardiologischer Endpunkte sowie praktische Empfehlungen beinhalten.
Ein 57-jähriger Patient wird nach zweimaligem Bewusstseinsverlust durch den Notarzt mit der Verdachtsdiagnose einer rhythmogenen Synkope bei STEMI (Abb. 1+2) an die Intensivstation eines externen Zentrums antransportiert. Lesen Sie den Fallbericht und stellen Sie Ihre Verdachtsdiagnose.
Kongressbericht-- Die Herbsttagung der interventionellen Kardiolog:innen in Österreich bot einen umfassenden Überblick über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen der invasiven Kardiologie. In fünf...
Arbeitsgruppen-Präsentation-- Die Arbeitsgruppe Prävention, Rehabilitation und Sportkardiologie der ÖKG setzt sich aktiv dafür ein, Herz-Kreislauferkrankungen durch gezielte Prävention, Rehabilitation und Forschung...
Kongressbericht-- Im Rahmen des Kongresses der American Heart Association (AHA) 2024 in Chicago wurden zahlreiche wegweisende Arbeiten mit neuen Erkenntnissen im Bereich der kardiovaskulären Forschung vorgestellt. Wir möchten die wichtigsten Forschungsergebnisse in diesem Artikel zusammenfassen.
Für jede und jeden Betroffene(n), die/der wegen Vorhofflimmerns einer oralen Antikoagulation (OAK) zur Verhinderung embolischer Komplikationen bedurfte, war die Errechnung des CHA2DS2-Vasc2-Scores Basis zur Einschätzung des individuellen Risikos. Hier schnitten in der Berechnung Frauen von vornherein „schlechter“ ab, weil das weibliche Geschlecht als unabhängiger Risikofaktor definiert war.
Prävention-- Xylit gilt als gesunde Alternative zu Zucker. Doch nun legt eine Studie offen: Der Birkenzucker kann gefährlich fürs Herz sein. Der Konsum des Zuckerersatzes soll mit einem deutlich erhöhten Risiko für schwere Herzerkrankungen und Schlaganfälle verbunden sein.
Am 21. Jänner 2025 war wieder ‚Weltknuddeltag‘! Seit 1986 wird dieser ‚National Hugging Day‘ zwischen Weihnachten und dem Valentinstag mit Umarmungen begangen. Ziel ist es, vermehrt und bewusst positiv aufeinander zuzugehen und einvernehmlich körperliche Nähe zu spüren bzw. zwischenmenschliche Beziehungen zu pflegen. Doch wo besteht ein Zusammenhang zur Kardiologie?
Ziel einer Studie der Innsbrucker Forschungsgruppe um Univ.-Prof. Dr. Bernhard Metzler, MSc und Ass.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Sebastian Reinstadler, PhD war es, den Zusammenhang zwischen zirkulierendem PCSK9 und mikrovaskulären Schädigungsmustern bei STEMI-Patient:innen zu untersuchen.
Im November 2024 fand das 13. D-A-CH Symposium Sportkardiologie unter der Organisation von Prim. Univ.-Prof. Dr. Dr. Niebauer, MBA vom Universitätsinstitut für präventive und rehabilitative Sportmedizin am Uniklinikum Salzburg und seinen Mitarbeiter:innen statt.
Ein Fall aus der Notaufnahme: Ein 73-jähriger Patient wird aufgrund progredienter Schwäche und seit wenigen Tagen bestehenden Schwindelgefühlen vorstellig. Vorbestehende Erkrankungen sind u. a. ein malignes Melanom, eine Karotisstenose und ein arterieller Hypertonus. Welche Untersuchungen führen Sie durch?
Das Ergebnis dieser größten, jemals durchgeführten Analyse über 10 Jahre Koronarchirurgie war die New York Times eine Schlagzeile wert: „The Heart Surgery that isn´t as safe for older women – Coronary artery bypass grafting, the most common cardiac procedure in the United States, was studied mostly in men. Women are paying the price...“ Ein Kommentar zur Gendermedizin.
Die Zahl der täglich eingenommenen Medikamente nimmt parallel zur Polymorbidität altersabhängig zu und ist mit einer längeren Lebenserwartung assoziiert. In Deutschland wird von um 75-jährigen täglich in 58,3 % eine Polypharmazie von 5–9 unterschiedlichen Medikamenten, in 28,5 % mehr als 10 Medikamenten, eingenommen (Br. J. Clin. Pharmacol. 2024; DOI: 10.1111/bcp.16113). Lesen Sie mehr in der Kolumne "Laut gedacht".
Präsidentenkolumne. Fast 32.000 Teilnehmer:innen, 5.400 Vorsitzende und Präsentierende gaben den Rahmen für 12 „Hot-Line Sessions“, vier neue „Guidelines“, Hunderte von wissenschaftlichen Präsentationen, Symposien und einen Abschied. Und dies waren die persönlichen Highlights von Prim. PD Dr. Georg Delle Karth.
Direkte orale Antikoagulantien-- Eine österreichische Studie analysierte Wirkungsprofil und Sicherheit von DOAKs im Vergleich zu VKAs in Patient:innen mit NVAF unter chronischer Hämodialyse.
ESC 2024 -- „Personalising Cardiovascular Care“ – unter diesem Motto fand dieses Jahr der ESC-Kongress statt. Die personalisierte Medizin steht auch in der Therapie der Herzinsuffizienz im Fokus, um Betroffene individuell zu therapieren und Risiken zu minimieren.
In das Fachgebiet der Kardiologie fällt die zweithöchste Anzahl, nämlich 122, an klinischen Algorithmen der künstlichen Intelligenz (KI), die von der US Food and Drug Administration (FDA) zugelassen wurden. Die Radiologie steht mit 649 KI-Zulassungen an erster Stelle, an dritter Stelle die Neurologie mit 22 Algorithmen. Die Entwicklung von KI-Applikationen ist mittlerweile dominiert von kommerziellen Institutionen, in denen herausragende Entwickler als Pioniere kaum noch hervorstechen. Dies war nicht immer so, wie das Beispiel John McCarthy zeigt.
ESC Guidelines. Die neuen Leitlinien zum chronischen Koronarsyndrom wurden auf dem diesjährigen ESC in London in einer gut besuchten Hauptsitzung vorgestellt. Sie fokussieren sich auf präzise Diagnostik, eine differenzierte Risikostratifizierung und eine individuell abgestimmte Therapie.
Eine Wiener Studie untersuchte die prognostische Rolle von Übergewicht und Adipositas bei Patient:innen mit erhaltener Ejektionsfraktion (HFpEF), sowohl mit als auch ohne begleitenden Typ-2-Diabetes mellitus (T2DM): Risikofaktor oder harmlose Begleiterscheinung?
Wann ist die beste Zeit, Antihypertensiva einzunehmen? Die einen sagen abends, die anderen sagen, es ist egal. Wer hat nun recht? Studien zu dieser Fragestellung wurden beim ESC-Kongress besprochen.
Die Aufgabe der AG für Kardiologische Psychosomatik liegt in der Sensibilisierung des medizinischen Personals für die oft sehr schwere psychische Komorbidität von Herzpatient:innen, deren Prognose entscheidend von einem integrativen Therapieansatz abhängt.
ESC-Guidelines-- Vor Kurzem wurden die neuen ESC-Guidelines zum Management von erhöhtem Blutdruck und Hypertonie vorgestellt. Sie unterscheiden sich deutlich von den ESC-Empfehlungen 2018, die noch gemeinsam mit der European Society of Hypertension (ESH) herausgegeben wurden, und nur wenig von den ESH Guidelines 2023.
Ein nicht-alltäglicher Fall aus der Angiologie: Eine 22-jährige Patientin stellte sich in unserer Notaufnahme mit einer akuten und schmerzhaften Schwellung der linken unteren Extremität in Verbindung mit einer lividen Verfärbung vor. Testen Sie ihr Wissen!
Die Definition des perioperativen Myokardinfarkts (PMI) bleibt viel diskutiert, insbesondere seit der Veröffentlichung des EXCEL-trials. Das EXCEL-trial verglich die Ergebnisse von PCI vs. CABG bei Patient:innen mit Hauptstammstenose.Ein Kommentar.
Artificial Intelligence (AI) hat als partiellen Schwerpunkt die Medizin erreicht. In Teilbereichen, v. a. der Bildgebung, kann AI die ärztliche Untersuchung sowohl in Bild-Akquisition als auch -Interpretation positiv ergänzen (World J. Cardiol. 2023; 15: 284–92, J. Imaging 2023).
ImRahmen der ÖKG-Jahrestagung fand die „Highlight“-Sitzung „The Great Debate“ statt. Nach der ECLS-SHOCK-Studie: Hat die extrakorporale Membranoxygenierung im infarktbedingten kardiogenen Schock ausgedient?
Während Landiolol schon länger bei kritisch kranken Patient:innen im Bereich der anästhesiologischen Intensivmedizin eingesetzt wird, hat Landiolol auch bereits Einzug in die internistische Intensiv- und Notfallmedizin gefunden.