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01.01.2015 | themenschwerpunkt | Ausgabe 1-2/2015

Wiener Medizinische Wochenschrift 1-2/2015

Biologika bei SLE

Zeitschrift:
Wiener Medizinische Wochenschrift > Ausgabe 1-2/2015
Autoren:
Dr. med. univ. Thomas Karonitsch, Prof. Dr. med. univ. Martin Aringer

Zusammenfassung

Bei allen häufigeren rheumatischen Erkrankungen sind Biologika seit vielen Jahren nicht mehr wegzudenken. In der Behandlung des systemischen Lupus erythematodes (SLE) wird seit zehn Jahren die B-Zell-Depletion bei meist schwerst kranken SLE Patienten als Off label-Therapie eingesetzt. Die ersten kontrollierten Rituximab-Studien bleiben jedoch, wie viele andere klinische Prüfungen beim SLE, wider Erwarten negativ, und neue klinische Prüfungen mit einem besseren Protokoll versuchen derzeit die Frage endgültig zu klären. Erst 2012 begann mit der Zulassung von Belimumab die Ära der zugelassenen Biologikatherapie. Dieser Anti-Blys/BAFF-Antikörper verhindert Schübe, spart Glukokortikoide ein und verbessert deutlich die Lebensqualität, zum Teil durch drastische Verbesserung der durch Immunkomplexe bedingten ausgeprägten Abgeschlagenheit. Vielversprechende Daten zu mehreren anderen Ansätzen lassen hoffen, dass weitere Biologika den Einzug in den klinischen Alltag finden werden.

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