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17.05.2017 | Originalien | Ausgabe 4/2017

Pädiatrie & Pädologie 4/2017

Basismaßnahmen der kardiopulmonalen Reanimation bei Kindern und Jugendlichen

Kommentierte Zusammenfassung der aktuellen Empfehlungen des European Resuscitation Council

Zeitschrift:
Pädiatrie & Pädologie > Ausgabe 4/2017
Autoren:
Dr. E. Heimberg, Dr. F. Hoffmann, Dr. J.-C. Schwindt, Dr. O. Heinzel, Arbeitsgruppe PAEDSIM e. V. – Teamtraining für Kindernotfälle
Wichtige Hinweise

Redaktion

T. Nicolai, München
O. Heinzel, Tübingen
F. Hoffmann, München
Dieser Beitrag wurde in der Zeitschrift Monatsschr Kinderheilkd 2016 · 164:184–194. DOI: 10.​1007/​s00112-016-0043-9 erstveröffentlicht. Zweitpublikation mit freundlicher Genehmigung des Autors.

Zusammenfassung

Der frühzeitige Beginn von Reanimationsmaßnahmen hat enorme Bedeutung für das Outcome eines Kindes nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand. Daher nehmen die Basismaßnahmen sowohl durch Laienhelfer als auch durch medizinisches Fachpersonal eine herausragende Stellung in der Versorgung der Patienten ein. Reanimationsmaßnahmen, die durch Beobachter begonnen wurden, sind mit einem besseren Überleben sowie besserem neurologischem Outcome bei Erwachsenen und bei Kindern assoziiert, als Maßnahmen, die erst durch das Notfallteam initiiert wurden. Daher sind das rechtzeitige Erkennen eines kritisch kranken Patienten, der frühzeitige Beginn sowie die effektive Durchführung von Basismaßnahmen, wie Sicherstellung eines freien Atemwegs, effektive Beatmungen und hochqualitative Thoraxkompressionen, essenziell. Diesen Zielen sollte in den nächsten Jahren ein hoher Stellenwert in der Ausbildung sowohl von Laien als auch medizinischem Fachpersonal eingeräumt werden. Diesbezüglich sind vermehrte Forschungsanstrengungen zur Optimierung von Ausbildungskonzepten und eine gute Öffentlichkeitsarbeit zur Motivation der Laienhilfe dringend notwendig. Der Beitrag fasst die aktuell gültigen Basismaßnahmen für Laien und für Fachpersonal zusammen und gibt praxisorientierte Tipps.

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Literatur
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