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Auswirkungen von Schadstoffen der Außenluft auf den kindlichen Respirationstrakt

  • 01.09.2015
  • themenschwerpunkt
Erschienen in:

Zusammenfassung

Die Exposition gegenüber konventionellen Schadstoffen in der Außenluft (NO2, PM10, SO2) hat in den vergangenen Jahrzehnten in Westeuropa durch Anstrengungen der Europäischen Union, Industrie- und Verkehrsemissionen zu reduzieren, mit Ausnahme der Ozonbelastung tendenziell abgenommen. Neuere epidemiologische Studien nutzen zunehmend die Technik geografischer EDV basierter Informationssysteme zur genaueren räumlichen und zeitlichen Expositionsabschätzung und zeigen negative Effekte ultrafeiner Partikel und elementarem Carbon auf den kindlichen Respirationstrakt. Kinder, die neben stark befahrenen Verkehrswegen aufwachsen, sind hier besonders betroffen. Die Auswirkungen umfassen sowohl respiratorische Symptome als auch eine Störung des Lungenwachstums. Die pränatale, intrauterine Belastung mit PM10 scheint zu Störungen der Lungenfunktion bei neugeborenen Kindern zu führen. Die Bedeutung von anderen organischen Verbindungen wie Phtalate, die in zahlreichen Kunststoffen vorkommen, oder Bisphenole ist derzeit unklar, erste Studien zeigen Einschränkungen der Lungenfunktion bei Kindern.
Titel
Auswirkungen von Schadstoffen der Außenluft auf den kindlichen Respirationstrakt
Verfasst von
Univ.-Prof. Dr. Thomas Frischer
Publikationsdatum
01.09.2015
Verlag
Springer Vienna
Erschienen in
Wiener Medizinische Wochenschrift / Ausgabe 17-18/2015
Print ISSN: 0043-5341
Elektronische ISSN: 1563-258X
DOI
https://doi.org/10.1007/s10354-015-0380-7
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