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14.12.2020 | Augenheilkunde | original article Open Access

Einfluss von Permanent Make-up auf die Meibomdrüsen und den Tränenfilm

Zeitschrift:
Spektrum der Augenheilkunde
Autor:
FEBO Dr. med. univ. Christoph Laufenböck
Wichtige Hinweise

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Hintergrund

Ziel dieser Studie war es, Veränderungen hinsichtlich der Meibomdrüsen, der Augenoberfläche und des Tränenfilms durch Lidrandtätowierungen zu ermitteln.

Methodik

Querschnittsstudie: 100 Augen mit Permanent-Make-up von 50 Patientinnen wurden 100 Augen ohne Permanent-Make-up von 50 Patientinnen gegenübergestellt. Die subjektive Symptomabfrage erfolgte mittels OSDI-Fragebogen und wurde mit den objektiven Testergebnissen – erhoben durch die klinische Untersuchung an der Spaltlampe sowie am Keratographen 5M (Oculus, Germany) – verglichen.

Resultate

Es zeigte sich ein statistisch signifikanter Unterschied zwischen den beiden Gruppen hinsichtlich des OSD-Index, der NIK-BUT, der Meibomdrüsen und der LIPKO-Falten. Keinen Unterschied zeigte sich in der bulbären Injektion und der Tränenmeniskushöhe.

Schlussfolgerungen

In der durchgeführten Studie zeigte sich, dass Permanent-Make-up an den Lidrändern zu anatomischen und funktionellen Veränderungen der Meibomdrüsen und des Tränenfilms führt. Diese Ergebnisse korrelieren auch stark mit einem subjektiven okulären Dyskomfort der Patientinnen.

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