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01.06.2014 | Psychiatrie | Ausgabe 3/2014

psychopraxis. neuropraxis 3/2014

Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) im Jugendalter

Eine Kasuistik

Zeitschrift:
psychopraxis. neuropraxis > Ausgabe 3/2014
Autor:
Dr. R. Gößler

Zusammenfassung

ADHS im Kindes- und Jugendalter ist eine häufige und schwere psychiatrische Erkrankung. Die Prävalenz liegt zwischen 2 und 6%. In einem hohen Prozentsatz besteht eine positive Familienanamnese. Bei fast allen Betroffenen sind persistierende funktionelle Einschränkungen mit Auswirkungen im Alltag zu finden. Unbehandelt ist die Prognose sehr schlecht. Es drohen sozialer Abstieg, Drogensucht und Delinquenz. Die Diagnostik ist komplex. Typische Symptome sind häufig „verdeckt“. Sie sind altersspezifisch und imponieren v. a. durch Unaufmerksamkeit, Impulshaftigkeit mit Aggressionsdurchbrüchen und Delinquenz sowie gefährlichem Risikoverhalten. Mehr als die Hälfte der Patienten haben darüber hinaus zusätzliche komorbide Störungen. Das Behandlungskonzept umfasst immer nichtmedikamentöse und (zumeist) medikamentöse Maßnahmen.

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