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Inhalte aus Urologie

Ältere Beiträge chronologisch absteigend

Vom Symptom zur Diagnose: der rote Urin

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  • Vom Symptom zur Diagnose

Hämaturie bezeichnet das Vorhandensein von Blut im Urin. Man unterscheidet Makrohämaturie, welche mit dem bloßen Auge sichtbar ist, und Mikrohämaturie, die nur mikroskopisch nachweisbar ist. Zeigt sich der Urin rot, sind zunächst eine differenzierte Anamnese und Diagnostik notwendig, um nachzuweisen, ob es sich um eine „echte“ Hämaturie handelt, da diverse Einflüsse eine rötliche Urinverfärbung verursachen können. 

Von einem, der auszog, um dem Krebs in die Eier zu treten – zehn Jahre danach

Vor zehn Jahren erhielt Alexander Greiner die Diagnose Hodenkrebs – ein Schock für den jungen Unternehmensberater und Sportler. Nach einer ersten Operation glaubte er sich schon geheilt, bis zwei Jahre später Metastasen entdeckt wurden. Diese 2. Diagnose wurde zum Wendepunkt.

Lichen sclerosus: Zeit für mehr Aufmerksamkeit

Lichen sclerosus wird in der Praxis zu oft zu spät erkannt und daher unzureichend behandelt – nicht zuletzt aufgrund seines geringen Bekanntheitsgrads. Die neue S3-Leitlinie soll dabei unterstützen, die Erkrankung frühzeitig zu diagnostizieren, um Komplikationen wie anogenitale Karzinome oder Vernarbungen zu vermeiden.

4 Gründe für 1 Prostatascreening

Dr. Johanna Krauter von der Universitätsklinik für Urologie der MedUni Wien fordert ein Umdenken in der Früherkennung des Prostatakarzinoms. Die Prävention funktioniere hier nicht, erklärt sie, denn es gebe keine Möglichkeit einer Prävention beim Prostatakarzinom.

Männergesundheit jetzt! Urologe Shariat fordert Prostata-Screening

Wie retten wir Männerleben – und warum bremst gerade Österreich beim Prostatakrebs-Screening? Urologe Shahrokh Shariat, Leiter der Universitätsklinik für Urologie an der MedUni Wien, spricht über den bevorstehenden Wandel in der Früherkennung, die Bedeutung von PSA und MRT.

Die unterschätzte Lastder chronischen Prostatitis

Die chronische Prostatitis, auch chronisches Beckenschmerzsyndrom, ist ein häufiges, aber oft verkanntes Krankheitsbild mit erheblichem Einfluss auf die Lebensqualität vieler Männer. Trotz unspezifischer Symptome und unklarer Pathophysiologie bleibt die Diagnostik und Therapie eine große Herausforderung, sowohl für die Betroffenen als auch für die behandelnden Urologen.

Zwischen Akne, Angstund Aufklärung

Die medizinische Betreuung Jugendlicher verlangt nicht nur spezifisches Fachwissen, sondern auch Empathie und Fingerspitzengefühl, wenn es um bestimmte Themen geht. Ärzte sollten sich auf diese Zielgruppe einstellen.

ISUP 1 – Ist das überhaupt Krebs?

Der Wunsch, Prostatakrebs-Patienten zu entlasten, ist nachvollziehbar. Doch eine Umbenennung des ISUP-1-Karzinoms könnte mehr Verwirrung stiften als nützen. Ein Pathologe gibt seine Einschätzung dazu, ob ISUP 1 weiterhin als Krebs betitelt werden sollte oder nicht. 

Kontinenz und Beckenboden: Mehr Möglichkeiten, neue Herausforderungen

Moderne Therapien bei Inkontinenz und Beckenbodenschwäche setzen heute auf ein multimodales Vorgehen. Warum es mehr Vernetzung und Strukturen im niedergelassenen Bereich braucht, erklärt Urologe Michael Rutkowski.

Hämaturie: ein Überblick

Blut im Urin kann auf eine relativ harmlose oder eine gravierende Erkrankung hinweisen. Auf welche Differenzialdiagnosen gilt es in der Praxis also zu achten und ab wann ist eine Überweisung sinnvoll?

Penis ist nicht peinlich, auch wenn er anders ist

Für die Missbildungen des Penis  schämen sich viele Betroffene. Dabei sind sie gar nicht so selten. Die Kinderurologie bietet Lösungen an.

Prostatakrebs: Langzeitstudie bestätigt Sicherheit der aktiven Überwachung

Männer mit Prostatakrebs, die sich in aktiver Überwachung befinden, laufen ein geringes krebsspezifisches Sterberisiko. Überflüssig wird die Überwachung im Lauf des Lebens aber nie, wie die Langzeitstudie GÖTEBORG-1 ergeben hat.

Das Mikrobiom des weiblichen Genitaltraktes und seine Rolle bei Infertilität

Mit der Technologie der Gensequenzierung entschlüsseln wir in Riesenschritten das Mikrobiom des Menschen. Das Mikrobiom des weiblichen Genitaltrakts ist mittlerweile gut untersucht. In Studien bei infertilen Paaren korreliert die Abundanz von Lactobacillus positiv mit Schwangerschafts- und Lebendgeburtraten.

Versorgung der Harninkontinenz im geriatrischen Setting: die Perspektive der Pflege

Die Harninkontinenz ist ein weit verbreitetes Phänomen, deren Prävalenz mit steigendem Alter zunimmt. Sie stellt eine erhebliche Belastung für die Betroffenen dar und hat einen negativen Einfluss auf die Lebensqualität. Ältere Menschen erhalten im Vergleich zu jüngeren Menschen seltener evidenzbasierte Behandlungen und suchen weniger oft medizinische Unterstützung.

Prostata-Tastuntersuchung vor dem Aus

Gemäß einer neuen Konsultationsfassung der S3-Leitlinie „Prostatakarzinom“ soll künftig soll die Messung des prostataspezifischen Antigens (PSA) eine zentrale Rolle spielen - auf Kosten der digital rektalen Untersuchung. Über die Altersgrenze und den erhöhten Ressourcenaufwand wird derzeit intensiv diskutiert.

Mehr Raum für Vielfalt: PVZ für Transpersonen

Die als Primärversorgungszentrum neu eröffnete „Teampraxis im 6.“ zieht Menschen aus ganz Österreich und dem Ausland an. Ihr Schwerpunkt auf Transgender-Medizin verkleinert die bestehende Versorgungslücke für Transpersonen und setzt ein starkes Zeichen für Vielfalt und Inklusion.

Akuter Flankenschmerz

Flankenschmerzen können zahlreiche Ursachen haben und betreffen unterschiedliche Fachgebiete. Eine sorgfältige Differenzialdiagnostik ist daher unerlässlich, um die richtige Ursache zu erkennen, gezielt zu behandeln und unnötige Maßnahmen zu vermeiden. Die Beschwerden können urologischen, gynäkologischen oder auch muskuloskelettalen Ursprungs sein – eine präzise Einordnung ist der Schlüssel zur erfolgreichen Therapie.

Hormonelle Kontrazeption und Adipositas – ist ein Zusammenhang gegeben?

Obwohl die Rate an Frauen, welche sexuell aktiv sind und hormonell verhüten, zwischen normalgewichtigen, übergewichtigen und adipösen Frauen ähnlich ist, wurden in der Vergangenheit übergewichtige Frauen oft aus den Zulassungsstudien ausgeschlossen. Somit fehlen Ärzt:innen und auch Anwenderinnen hormoneller Verhütungsmethoden wichtige Daten über die Wirksamkeit dieser Methoden.

Nierensteine richtig erkennen

Eine 32-jährige Frau K. stellt sich in der hausärztlichen Praxis mit seit drei Tagen anhaltenden, beidseitigen Flankenschmerzen vor. Die Schmerzen sind dumpf, strahlen nach lumbal aus und nehmen seit ein paar Tagen zu. Zusätzlich berichtet die Patientin über Abgeschlagenheit, häufigen Harndrang, Dysurie und reduzierte Urinmenge. Eine Makrohämaturie oder Fieber hat sie nicht festgestellt.

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Nebenwirkungen der antiandrogenen Therapie beim Prostatakarzinom

Das Prostatakarzinom ist eine hochgradig androgen-abhängige Erkrankung und in vielen Fällen mit einer Androgendeprivationstherapie (ADT) beeinflussbar. Eine Vielzahl der Nebenwirkungen wird erst im Verlauf oder im Rahmen von Komplikationen vom Patienten bemerkt.  

Vorteile für Androgenentzug plus Androgenrezeptorblockade

Für Männer mit metastasiertem hormonsensitivem Prostata-Ca. (mHSPC), die keine Hormonchemotherapie wollen oder vertragen, ist der Androgenentzug plus Darolutamid eine Alternative: Das Progressionsrisiko wird im Vergleich zum alleinigen Androgenentzug fast halbiert.

Harnwegsinfektion

Die Diagnose Harnwegsinfekt muss häufi­g rein klinisch gestellt werden und ist entsprechend fehleranfällig. Dies führt zum Übergebrauch von Antibiotika. Wie also richtig vorgehen? Hier finden Sie eine prägnante Übersicht.

Bei Tagesinkontinenz auch an Tethered-Cord-Syndrom denken

Nässen Kinder im Alter von fünf Jahren und darüber noch tagsüber ein, kann ein Tethered-Cord-Syndrom dahinterstecken. Wie häufig das der Fall ist, haben japanische Urologen untersucht. 

Prostata, meine Herren!

Das Gefährliche am Prostatakrebs ist nicht der Tumor, sondern die Ignoranz der Männer. Diesen etwas provokanten Satz hab ich vor Kurzem gelesen. Er hat aber einen wahren Kern. Frühzeitig erkannt ist der Prostatakrebs gut behandelbar. Wirklich gefährlich wird es aber, wenn die Scham vor der Untersuchung, die Männer abhält, die nötigen Tests zu machen. 

Mehr jüngere Patienten, aber gute Heilungschancen

In Österreich erhalten jährlich rund 23.000 Männer die Diagnose Krebs. Die häu-figste Krebsform dabei ist das Prostatakarzinom bei Männern ab 50 Jahren. Bei jungen Männern zwischen dem 20. und 44. Lebensjahr ist der Hodenkrebs die häufigste bösartige Erkrankung.

Fallbericht: Prostatasarkom – eine Rarität der onkologischen Urologie

Das Prostatasarkom ist eine sehr seltene maligne Erkrankung der Prostata mit Ursprung aus den mesenchymalen Zellen. Zurzeit gibt es kumuliert weniger als 200 beschriebene Fälle in der Literatur, sodass aktuell keine Leitlinien spezifisch zur Behandlung des Prostatasarkoms vorhanden sind. Ein Fallbericht.

Handeln gemäß dem Risikoprofil

Die in Deutschland sowie in Österreich etablierte Form der Früherkennung von Prostatakarzinomen führt häufig zu falsch positiven Ergebnissen und birgt das Risiko von Überdiagnostik. Die durch die Deutsche Krebshilfe geförderte PROBASE-Studie untersucht aktuell die Frage, ob eine risikoabhängige Früherkennung die Spezifität erhöhen kann.

Testosteronspiegel: Wann substituieren?

Kein Hormon steht so für Männlichkeit wie Testosteron. Unter bestimmten Umständen kann seine Konzentration im Alter jedoch abnehmen. Männer, die zu niedrige Testosteronspiegel aufweisen, können von einer Substitution profitieren. Doch Testosteron wird immer häufiger auch ohne klare medizinische Indikation verwendet.

Blick auf das große Gewurl

Wenn Paare nach einem Jahr regelmäßigen ungeschützten Geschlechtsverkehrs immer noch kein Baby erwarten, lohnt sich ein genauer Blick auf das Spermiogramm. Diese Untersuchung bewertet die Spermienzahl, -beweglichkeit und -morphologie, um potenzielle Ursachen für die männliche Unfruchtbarkeit zu identifizieren. Sie liefert wertvolle Hinweise auf Störungen, die sich gezielt behandeln lassen.

Nykturie - vom Symptom zur Diagnose

Nykturie ist ein häufiges urologisches Symptom, das mit dem Alter zunimmt. Angesichts des demografischen Wandels wird ihre Relevanz steigen. Eine präzise Diagnose, interdisziplinäre Zusammenarbeit und realistische Therapieerwartungen für eine erfolgreiche Behandlung entscheidend. 

Ein Blick auf das Spermiogramm

Das Spermiogramm wird standardisiert nach den Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation durchgeführt. Ein pathologisches Spermiogramm kann zwar eine ernsthafte Herausforderung für die männliche Fruchtbarkeit darstellen, es gibt jedoch in vielen Fällen Möglichkeiten zur Verbesserung.

Juckender Po - Gründe und Behandlung

Analer Pruritus ist eine häufige Erkrankung, die hauptsächlich Männer mittleren Alters betrifft. Der Teufelskreis aus Juckreiz und Kratzen verstärkt die Entzündung. Die häufigsten Ursachen sind übermäßige Hygiene und bestimmte Lebensmittel, fäkale Verschmutzung aufgrund von Inkontinenz sowie Hämorrhoiden.

Harnwegsinfekte in Zeiten der Antibiotikaresistenzen

Antimikrobielle Resistenzen stellen weltweit bei Harnwegsinfekten ein großes Problem dar. Die aktuellen Guidelines zum verbesserten Patient:innen-Management inklusive therapeutischer und prophylaktischer Ansätze mit und ohne Antibiotika – für Sie zusammengefasst und kommentiert. 

Familiäres Prostatakarzinom und genetische Belastung

Das Prostatakarzinom ist der häufigste Tumor beim Mann mit bis zu 15 % Lebenszeitrisiko. Etwa 10–20 % haben eine genetische Prädisposition, was das Risiko erhöhen kann. Genetische Tests bieten verbesserte Therapieoptionen sowie Risikobewertung und Vorsorgestrategien.

Struktur und Funktionsfähigkeit der Haut erhalten

Der neu entwickelte Expertenstandard „Erhaltung und Förderung der Hautintegrität in der Pflege“ fokussiert auf die Prävention von Inkontinenz-assoziierter Dermatitis, Intertrigo und Skin Tears. Zielgruppe sind alle Menschen, die professionell gepflegt werden.

Stufenschema weist Prostatakarzinom zuverlässig nach

Erst PSA-Test, dann Kallikrein-Score, schließlich MRT und Biopsie – ein vierstufiges Screening-Schema kann die Zahl der unnötigen Prostatabiopsien erheblich reduzieren: Die Hälfte der Männer, die in einer finnischen Studie eine Biopsie benötigten, hatte einen hochgradigen Tumor.

Nach Krebstherapie mit Cisplatin auf Schwerhörigkeit screenen!

Wer zur Behandlung einer Krebserkrankung Cisplatin erhalten hat, sollte regelmäßig das Hörvermögen überprüfen lassen und strikt auf die Cholesterinwerte achten. So das Fazit einer Longitudinalstudie mit Hodenkrebspatienten.

Prostata-Problem? Herne sagt ja!

Klagt ein Patient über einen schwachen Harnstrahl und Nykturie, sollten Sie ein benignes Prostatasyndrom abklären. Wie Sie dabei leitliniengerecht vorgehen, erfahren Sie hier.

DFP: Chronische Prostatitis/ Beckenschmerzsyndrom

Ein häufig unterschätztes Beschwerdebild mit erheblichem Einfluss auf die Lebensqualität von sowohl jungen als auch älteren Männern ist als chronische Prostatitis/chronisches Beckenschmerzsyndrom („chronic prostatitis/chronic pelvic pain syndrome“, CP/CPPS) bekannt. Epidemiologische Daten geben für prostatitisähnliche Beschwerden eine mittlere Prävalenz von 8,2 % an und in etwa 8 % der urologischen Beratungsanlässe im ambulanten Sektor erfolgt die Diagnosestellung einer Prostatitis. Die CP/CPPS ist definiert als chronischer Schmerz oder Missempfindung im Beckenbereich für mindestens 3 Monate im letzten Halbjahr und weist eine häufige Assoziation mit Miktionsbeschwerden, psychosozialen Störungen und sexueller Dysfunktion auf.

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