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Inhalte aus Rheumatologie

Ältere Beiträge chronologisch absteigend

Erstmanifestation einer Autoimmunhämophilie bei einer Patientin mit rheumatoider Arthritis unter TNF-Blocker-Therapie in Kombination mit Leflunomid

Dieser Fall berichtet von einer Patientin mit rheumatoider Arthritis, die unter der Kombinationstherapie von Certolizumab und Leflunomid eine Hemmkörperhämophilie entwickelte.

14. EFIC-​Kongress im Rückblick

Im April fand in Lyon der 14. Kongress der European Pain Federation statt. Zentrale Themen waren personalisierte Schmerztherapie, mentale Gesundheit und Schmerz, Sucht und Schmerz und der Einsatz neuer Technologien in der Schmerzmedizin. In einem Rückblick diskutiert Prof. Rudolf Likar persönliche Kongress-Highlights.

Rheuma und Geriatrie

Gerade hochaltrige Patienten haben wegen häufiger Komorbiditäten ein zusätzlich erhöhtes Risiko an einer rheumatisch-entzündlichen Erkrankung zu versterben, werden aber aus unterschiedlichen Gründen seltener leitlinienkonform z. B. mit Biologika behandelt, sodass dieser Behandlungsvorteil oft nicht ausgeschöpft wird. 

Klimawandel und Gesundheit – Bedeutung für die Rheumatologie

Mehrere epidemiologische Studien haben die Auswirkungen von Umweltbelastungen im Zusammenhang mit aktuellen und zu erwartenden Auswirkungen des Klimawandels auf Personen mit rheumatischen und muskuloskelettalen Erkrankungen untersucht. Im Fokus standen vor allem Zusammenhänge zwischen Luftverschmutzung und Hitze, die Patient:innen abhängig von ihrem sozioökonomischen Hintergrund unterschiedlich stark betreffen.

Globale Impulse aus Wien: Wie EULAR die Rheumatologie verändert

Wie gelingt es einer europäischen Fachgesellschaft, global Wirkung zu entfalten? Und welche Rolle spielt Österreich dabei ? In dieser Folge des „Hörgang“-Podcasts spricht Prof. Dr. Daniel Aletaha, Rheumatologe der MedUni Wien und Past-Präsident der Europäischen Rheuma-Gesellschaft (EULAR), über die internationalen Herausforderungen für sein Fach – und über konkrete Initiativen, die in seiner Amtszeit ins Leben gerufen wurden.

Bei Hufgetrappel auch mal ans Zebra denken: Lipoma arborescens – eine seltene Ursache für Monoarthritis

Ein Lipoma arborescens ist eine sehr seltene Ursache von Gelenkschwellungen und -schmerzen. Es handelt sich dabei um einen benignen intraartikulären Tumor, bei dem es zu einer villösen Proliferation der Synovia kommt und das subsynoviale Gewebe durch reife Adipozyten ersetzt wird. Die Ätiologie ist unbekannt, eine chronische Reizung (inflammatorisch oder mechanisch) als Auslöser wird diskutiert. Ein Fallbericht.

Appell für zielwert-orientierte Harnsäuresenkung bei Gicht

Die Gicht ist genetisch bedingt. Die Harnsäuresenkung sollte zielwert-orientiert erfolgen. Dabei sind Normbereiche keine Zielwerte. Komorbiditäten müssen im Blick behalten werden.

Medizin-Nobelpreis meets Rheumatologie

Bei neuen Therapieformen ist die Rheumatologie ganz vorn dabei, etwa mit CAR-T-Zellen bei Lupus oder systemischer Sklerose. Bald könnten auch micro-RNAs gezielt adressiert werden. Für deren Entdeckung gab es 2024 den Medizin-Nobelpreis.

Wie sinnvoll ist Vitamin-D- Substitution in der Kardiologie?

Generell ist Vitamin D kein echtes Vitamin (definiert als ein Nährstoff, der nicht endogen synthetisiert werden kann), da eine Zufuhr bei Menschen, die sich ausreichend der Sonne aussetzen, nicht erforderlich ist. Vor Kurzem erschienen neue US-Richtlinien für eine evidenzbasierte Vit-D-Substitution, die unter anderem ein Update hinsichtlich kardiologischer Endpunkte sowie praktische Empfehlungen beinhalten. 

Für Sie gelesen: Neues von autoinflammatorischen und autoimmunen Erkrankungen

Autoinflammatorische Erkrankungen wie das Still-Syndrom des Erwachsenen oder das VEXAS-Syndrom sind seltene, teilweise aber sehr schwer verlaufende Erkrankungen, die initial häufig übersehen werden. Umso wichtiger ist der Erkenntnisgewinn über Diagnose, Verlauf und Therapien über diese Erkrankungen aus Registern, Fallserien oder Kohorten-Studien.

Mehr als Horn: was Nägel erzählen

Nagelveränderungen sind häufig und können bei Betroffenen großes Unbehagen auslösen. Besonders Anzahl und Dauer der Veränderungen spielen dabei eine Rolle. Zudem liefern sie oft wertvolle diagnostische Hinweise – besonders bei chronisch-entzündlichen Dermatosen.

Ernährung und körperliches Training bei Lebererkrankungen

Die personalisierte Ernährungsanpassung und ein individualisiertes Trainingsprogramm stellen eine vielversprechende Methode zur Therapie der Sarkopenie bei fortgeschrittenen Lebererkrankungen dar. Dementsprechend sollten Patient:innen mit einer Lebererkrankung auf das Vorhandensein einer Sarkopenie bzw. auf eine Malnutrition gescreent werden.

So hoch ist das Herzinfarktrisiko unter Glukokortikoiden

Glukokortikoide sind eine bewährte Wirkstoffgruppe in der Behandlung der rheumatoiden Arthritis. Verbunden mit der Einnahme ist allerdings auch ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko. Kann eine zeitlich begrenzte Einnahme die Lösung sein? 

Moderne Therapie der Psoriasisarthritis 2025

Die Psoriasisarthritis (PsA) ist eine komplexe, polygenetische chronische Erkrankung, die Haut, Nägel und den Bewegungsapparat betrifft. Die Diagnose beruht auf der persönlichen und der Familienanamnese und der klinischen Untersuchung, die durch die Bildgebung einschließlich Röntgen ergänzt werden sollte.

DFP: Sekundäre Vaskulitiden

Sekundäre Vaskulitiden umfassen Vaskulitiden, die mit Systemerkrankungen oder mit anderen ätiologischen Faktoren, wie Malignomen, Infektionen und Medikamenten, assoziiert sind. Sie werden in der internationalen Nomenklatur der Chapel Hill Consensus Conference von 2012 in den Kategorien „vasculitis associated with systemic disease“ und „vasculitis associated with probable etiology“ berücksichtigt (Tab. 1).

Stille Post

Rheuma war Thema der Tagung im März in Schladming. Dabei kamen auch praktische Probleme zur Sprache – etwa, dass wichtige Details, die Betroffene bei Schulungen in der Ambulanz erfahren verloren gehen bis die Patienten in die Apotheke kommen.

Arthrose? Läuft!

Viele Menschen mittleren Alters kennen die Symptome: raspelnde Kniegeräusche, steife Gelenke am Morgen. Bei der Behandlung läuft einiges schief, denn Patienten haben den Eindruck, sich schonen zu müssen.

Einfluss von Rauchen, Ernährung und anderen modifizierbaren Umweltfaktoren auf die rheumatoide Arthritis

Aus epidemiologischen Studien kristallisieren sich Nikotinabusus, ungesunde Ernährung und Adipositas ebenso wie ein niedriger Bildungsstand und Sozialstatus als Risikofaktoren für die Entstehung einer rheumatoide Arthritis heraus. Mehrere Faktoren sind auch mit einem schlechteren Therapieansprechen und einer schlechteren Prognose assoziiert.

Juveniler systemischer Lupus erythematodes

Der systemische Lupus erythematodes ist eine Autoimmunerkrankung, die in die Gruppe der Kollagenosen gerechnet wird. Charakteristisch ist die schubartige Manifestation der Krankheit durch die Bildung zahlreicher Autoantikörper. Die Betrofenheit der Niere hat einen großen Einfluss auf Morbidität und Mortalität.

Ältere Männer mit kutaner Vaskulitis? Das könnte VEXAS sein

Hautmanifestationen wie eine leukozytoklastische Vaskulitis oder eine neutrophile Dermatose sind oft die ersten und aufälligsten Zeichen eines VEXAS-Syndroms. Dermatolog:innen kommt daher eine entscheidende Bedeutung bei der Diagnose der seltenen Krankheit zu.

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Hyperlipidämie und Rheuma

In den letzten Jahren wird dem kardiovaskulären Risiko, das rheumatische Erkrankungen mit sich bringen, zunehmendes Interesse entgegengebracht. In diesem Artikel werden die unterschiedlichen Aspekte des Lipidmanagements bei rheumatischen Erkrankungen, wie das Lipidparadox, die Auswirkungen von DMARD auf die Lipide und auch auf das kardiovaskuläre Outcome bei Rheumapatient:innen, besprochen – ebenso wie die Auswirkungen von lipidsenkender Therapie auf die rheumatische Grunderkrankung. 

Sentinel fracture: the necessity of improved post-fracture care

Fragilitätsfrakturen aufgrund einer Osteoporose stellen eine erhebliche Belastung für die betroffenen Personen dar und ziehen erhebliche wirtschaftliche Kosten nach sich. Im Falle einer Sentinel-Fraktur muss die Osteoporose jedenfalls behandelt werden, falls dies nicht bereits erfolgt. Unabhängig davon, ob die Fraktur konservativ oder operativ behandelt wird, ist auch die Nachsorge von besonderer Bedeutung.

Neue Leitlinien: Erkennen, was am Knochen nagt

Neben Alter und Geschlecht erhöhen zahlreiche Erkrankungen sowie die Einnahme von bestimmten Medikamenten das Risiko für eine Fraktur. Sowohl in der Therapie als auch zur Prävention von Osteoporose sollte körperliches Training verordnet werden.

Chatbot beantwortet Fragen zu Lupus besser als Rheumatolog*innen

Ein Chatbot macht es einer Studie zufolge nicht schlechter und nicht weniger einfühlsam als Rheumatolog:innen, wenn es darum geht, Fragen von Patient*innen zum systemischen Lupus erythematodes zu beantworten.

Osteoporose-Update

Osteoporose ist eine weltweit verbreitete, systemische Skeletterkrankung, die durch eine niedrige Knochenmasse und eine mikroarchitektonische Verschlechterung des Knochengewebes charakterisiert ist. Diese Veränderungen führen zu einer erhöhten Fragilität des Knochens und einem signifikant gesteigerten Risiko für Frakturen. Die Erkrankung stellt sowohl für die Betroffenen als auch für das Gesundheitssystem eine erhebliche Herausforderung dar.

Praxistaugliches Nachschlagewerk zur Schmerzmedizin

Im Kapitel Einführung fällt auf, dass die ICD-11-Diagnosen angeführt sind. Die neuen Begriffe werden erklärt und konsequent im ganzen Buch verwendet. An der Kapitelstruktur der vorherigen Auflagen hat sich deswegen aber nichts geändert.

Die 3-Schrauben-Technik

Schmerzen reduzieren, eine weitere Verschlechterung der Erkrankung verhindern und trotzdem den Alltag stemmen. Das ist das Ziel der ergotherapeutischen Behandlung bei rheumatischen Leiden der Hand.

Fibromyalgie – eine Herausforderung für Betroffene und die Medizin

Seit mehr als 20 Jahren versuchen Expert:innen weltweit gültige und praktikable Diagnosekriterien für Fibromyalgie zu entwickeln. Die 2016 publizierten Kriterien berücksichtigen den Schmerz ebenso wie zahlreiche andere mögliche Symptome. Die Erfolge medikamentöser Therapien sind jedoch bescheiden.

EULAR-​Update – kurz, prägnant, praxisrelevant!

14.000 Teilnehmer:innen und mehr als 5000 Abstracts zeugten von großem Interesse an dem diesjährigen EULAR-Kongress in Wien. Unter den zahlreichen thematischen Schwerpunkten lag ein wesentlicher Fokus auf einer möglichen Verschiebung bisher etablierter Therapieziele.

Für alle ein Gewinn: Preferrix schafft Zugang zu klinischen Studien

In klinischen Studien wird geprüft, wie wirksam, wie verträglich und auch wie sicher neue Behandlungsmöglichkeiten sind. Patientinnen und Patienten, die an klinischen Studien teilnehmen, haben die Chance, früher als andere eine ganz neu entwickelte Therapie zu bekommen.

Lernen in medizinischen Escape Rooms: Wer findet das letzte Cortison?

In Escape Rooms müssen die Spieler*innen gemeinsam Rätsel lösen um aus einem geschlossenen Raum zu entkommen. Dr. Myriam Reisch und Dr. David Kickinger (MedUni Graz) entwickeln seit einigen Jahren medizinische Escape Rooms: Auf der Jagd nach dem letzten Cortison im Krankenhaus lernen die Teilnehmer ganz nebenbei das Erheben des Gelenkstatus, den Umgang mit Impfungen und DMARDs  etc.

Klimakterium nach Krebs mit hormonfreien Behandlungen

Viele gynäkologische und senologische Krebserkrankungen sind hormonabhängig, was eine Hormonersatztherapie in diesen Fällen ausschließt. Dies erschwert die Behandlung von durch onkologische Therapien früh ausgelösten menopausalen Beschwerden erheblich.

DFP: Entzündung im Blut – was steckt dahinter?

Eine Entzündung ist die Abwehrreaktion des Körpers auf meist schädliche Reize, üblicherweise als Reaktion auf Krankheitserreger oder Fremdstoffe. Eine akute Entzündung richtet sich üblicherweise gegen pathogene Erreger wie Bakterien, Viren oder Pilze und ist daher biologisch sinnvoll. Die Immunantwort bei chronischen Entzündungen richtet sich jedoch gegen harmlose Fremdantigene wie Allergene, Metalle und Chemikalien, gegen kommensale Erreger wie Herpesviren oder Candida oder gegen körpereigene Strukturen bei den Autoimmunerkrankungen. Typischerweise sind die entzündlichen Veränderungen, die im Blut nachgewiesen werden können, nur ein Indikator des Entzündungsprozesses, ohne dass dabei die Ursache der Entzündung im Blut selbst liegt.

14.000 Rheumatologen auf einem Fleck - das war der EULAR 2024

Im Juni 2024 waren mehr als 14.000 Ärzte und Ärztinnen in Wien. Sie haben den Kongress des europäischen Dachverbands für rheumatische Erkrankungen besucht.  EULAR-Präsident war Prof. Daniel Aletaha, Leiter der Klinischen Abteilung für Rheumatologie an der MedUni Wien.

Schmerzende Gelenke

Die Arthrose ist eine der häufigsten Gelenkserkrankungen, die Ursachen vielfältig. Für eine genaue Diagnosestellung braucht es Spezialist:innen. Prof. Andrea Rubbert-Roth und Prof. Thomas Hügle sind zwei davon und geben wichtige Tipps zur Abklärung. 

Sieht aus wie ein schwerer Lupus und ist doch keiner

Anämie, antinukleäre Antikörper, Serositis, Lymphadenopathie, hohes CRP – Was bei einem 43-Jährigen bestens zu einem systemischen Lupus erythematodes passte, offenbarte sich histologisch als Morbus Castleman.

Schmerz als ständiger Begleiter

Der chronische Schmerz soll in diesem Artikel aus rheumatologischer Sicht näher beleuchtet werden. Dabei wird ein Workflow vorgestellt, der das Vorgehen in der täglichen Praxis erleichtern soll.

Psychopharmaka und Knochen

Psychopharmaka aus der Gruppe der Antidepressiva bzw. Neuroleptika und Lithiumpräparate haben unterschiedliche Auswirkungen auf den Knochen. Sie können zur Entwicklung einer Osteoporose mit erhöhtem Frakturrisiko beitragen, aber auch knochenprotektiv wirken. 

Forschungshighlights aus dem Jahr 2023 des SCQM-Patientenregisters

Die Swiss Clinical Quality Management (SCQM) Foundation ist eine Nonprofit-Organisation, die seit 1997 ein Patientenregister für entzündlich-rheumatische Erkrankungen führt. Die SCQM unterstützt Patient:innen und medizinische Fachpersonen bei der Behandlung von rheumatischen Erkrankungen. Gleichzeitig fungiert die SCQM als Forschungsplattform für Langzeitstudien, indem sie Beobachtungsdaten für die Forschung bereitstellt und bei Bedarf Beratungsdienstleistungen zur Unterstützung und Durchführung von Studien mit „realworld data“ anbietet.

Der „behandelnde Arzt“ gewinnt wieder an Bedeutung

Ärzt:innen möchten in erster Linie Patient:innen behandeln. Dafür benötigen sie Zeit, Infrastruktur und nicht zuletzt auch Empathie. In den letzten Jahren wurden die Ressourcen knapper. Dr. Michael Andor, Rheumatologe und Vorstand Ärztegesellschaft des Kantons Zürich, wirft in der ersten Ausgabe des Journals rheuma plus CH einen Blick auf Probleme, die keine geografischen Grenzen kennen. 

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