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Findet Dokumente, in denen beide Begriffe in beliebiger Reihenfolge innerhalb von maximal n Worten zueinander stehen. Empfehlung: Wählen Sie zwischen 15 und 30 als maximale Wortanzahl (z.B. NEAR(hybrid, antrieb, 20)).
Findet Dokumente, in denen der Begriff in Wortvarianten vorkommt, wobei diese VOR, HINTER oder VOR und HINTER dem Suchbegriff anschließen können (z.B., leichtbau*, *leichtbau, *leichtbau*).
Die Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP) kritisiert den aktuellen Entwurf des Tabak- und Nichtraucherschutzgesetzes scharf. Dieser werde dem Ziel des Gesundheitsschutzes nicht gerecht.
Die Niere arbeitet unermüdlich im Hintergrund, verursacht kaum Beschwerden und bleibt oft unbemerkt. Zum Weltnierentag lenken Experten der Med Uni Graz den Blick auf dieses lebenswichtige, aber unterschätzte Organ.
Österreichs Dermatologie steht vor großen Veränderungen: mehr Hautkrebs, neue Allergene, Ausbreitung von Infektionen und steigende Anforderungen an die Versorgung. Prim. Doz. Dr. Robert Müllegger, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie (ÖGDV) spricht über Risiken, Chancen – und warum der klinische Blick der Dermatologinnen und Dermatologen heute wertvoller ist denn je.
Das komplexe regionale Schmerzsyndrom („complex regional pain syndrome“, CRPS) trägt nicht zufällig das Adjektiv komplex in seinem Namen. Vieles zur Krankheitsentstehung und zum Krankheitsverlauf ist noch nicht vollständig verstanden. Auch hinsichtlich der Therapieoptionen ist die Evidenz zum Teil dünn, oft symptomorientiert oder rein analgetisch.
Ein Patient erscheint irrtümlich einen Tag verfrüht zu seiner Chemotherapie in der Ambulanz und berichtet von Thoraxschmerzen. Die Ärzte fühlen sich dafür „nicht zuständig“ und betrachten eine innerklinische Weiterleitung als zu kompliziert – mit gravierenden Folgen.
Das Hautkrebsscreening ist eine etablierte Maßnahme der Sekundärprävention, deren Nutzen maßgeblich von der Selektion des Patientenkollektivs abhängt. Während ein flächendeckendes Screening der Allgemeinbevölkerung nur begrenzte Evidenz für eine Mortalitätsreduktion bietet, profitieren insbesondere definierte Hochrisikogruppen von intensivierter Früherkennung.
Mit 21 Jahren verbringen viele Menschen ihre Zeit im Studium, im Beruf oder mit Freunden. Lukas (Name geändert, Anm.) verbringt sie im Bett. Eine schwere Form von ME/CFS raubt ihm jede Energie. Ärzte kennen über 200 Symptome – doch die Forschung steht erst am Anfang.
Die Niere arbeitet leise – wir beachten sie oft zu spät. Laut MedUni Graz zählen chronische Nierenerkrankungen zu den häufigsten chronischen Erkrankungen im Erwachsenenalter. Über zehn Prozent der Bevölkerung sind betroffen.
Die Behandlung von Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung ist ein zentraler Bestandteil der Primärversorgung. Am Beginn steht zunächst die Bestimmung des Schweregrads, aus der sich die geeignete Therapie ableitet. Im Folgenden ein Update.
Bleibt das schwere Asthma trotz optimierter Therapie weiter unkontrolliert, ist der Einsatz eines Biologikums indiziert. Hier stehen inzwischen eine Reihe von Substanzen zur Verfügung. Doch welches Präparat ist für welchen Patienten am geeignetsten?
Erhöhte LDL-C-Werte wirken auf das Gefäßsystem wie eine tickende Zeitbombe – insbesondere bei Menschen mit genetischer Disposition. Daher empfehlen Experten, bereits bei Kindern mit positiver Familienanamnese die Lipidwerte systematisch zu erfassen und therapeutisch gegenzusteuern.
Eine Treat-toTarget-Strategie bei der Harnsäuresenkung schützt Gichtkranke wahrscheinlich nicht nur vor Gichtanfällen: Patientendaten aus England zufolge kommt es auch zu einem Rückgang schwerer kardiovaskulärer Ereignisse.
Epidemiologische Daten sind essenziell für die Prävention und Kontrolle der Verbreitung sexuell übertragbarer Infektionen (STIs). Sie sind diagnostisch relevant für den Vorhersagewert von Symptomen sowie für die Überwachung der Resistenzentwicklung. Wie steht es hierzulande um die Datenlage zu den relevantesten STIs?
Ein Schilddrüsenknoten im Ultraschall, die Frage nach dem Herzinfarktrisiko, ein steifer Nacken – scheinbar alltägliche Beratungsanlässe, die allerdings schnell zur Überdiagnostik und -therapie führen können. Drei neue S3-Leitlinien weisen Hausärztinnen und Hausärzten den richtigen Weg.
Moderne Immunsuppressiva in Kombination mit der Standardbehandlung erlauben einen individualisierten Therapieansatz bei Lupus Nephritis (LN). Prof. Dr. Ioannis Parodis, Universität Örebro und Karolinska-Institut (S), gab anlässlich eines Symposiums im Rahmen der ÖGR-Jahrestagung 2025 einen Überblick über aktuelle zielgerichtete Therapien der LN.
FKI Lupkynis AT-LUP-2600012_v1.0_03/2026
Mit freundlicher Unterstützung von:
Otsuka Pharmaceutical (Switzerland) GmbH – Austria
Die chimäre Antigenrezeptor-(CAR)-T-Zelltherapie basiert auf gentechnisch veränderten Immunzellen, die Krebszellen aufspüren und zerstören. Manchmal greifen diese Zellen jedoch auch gesundes Gewebe an und verursachen Nebenwirkungen. Ein internationales Forscherteam, darunter die LIT-Wissenschaftler Dr. Leo Scheller, Dr. Markus Barden und Prof. Hinrich Abken, hat nun ein System entwickelt, um die Bindung von T-Zellen an andere Zellen durch ein zugelassenes Medikament zu kontrollieren.
Patient:innen mit hämatologischen Neoplasien haben ein deutlich erhöhtes Risiko für infektiöse Komplikationen – viele davon wären durch Impfungen vermeidbar. Beim Deutschen Krebskongress (DKK) 2026 betonten Onkolog:innen daher die Bedeutung eines umfassenden Impfschutzes.
Ein Forschungsprojekt der Universität Münster unter der Leitung von Prof. Kornelius Kerl liefert nun wichtige neue Erkenntnisse darüber, warum embryonale Tumoren mit mehrreihigen Rosetten (ETMR) besonders Therapieresistent sind, und zeigt zugleich neue therapeutische Ansatzpunkte auf.
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Reicht es, Frauen nur zwei- bis dreimal im Leben auf humane Papillomviren zu testen? Eine norwegische Studie kommt zu dem Schluss: Ja – sofern die Frauen zwischen dem 12. und 24. Lebensjahr gegen HPV geimpft wurden.
Während sich die bisherigen Beiträge im Rahmen dieser Serie mit klar voneinander abgrenzbaren Systemen beschäftigten, widmet sich Teil XIV der Wirbelsäule und deren Störungen als einem zunehmend komplexen biologischen System.
Eine veränderte Zusammensetzung und Funktion der Darmmikrobiota (Dysbiose) ist mit verschiedenen Erkrankungen assoziiert, besonders mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa, aber auch mit weiteren metabolischen, pulmonalen und neurologischen Krankheitsbildern.
Interstitielle Lungenanomalien sind in der Computertomographie detektierte Befunde, die potenziell frühe Stadien interstitieller Lungenerkrankungen widerspiegeln. Ihre Prävalenz variiert zwischen 3 und 10 % in der Allgemeinbevölkerung mit höheren Raten bei älteren Personen und Raucher:innen.
Neurofibromatose Typ 1 (NF1) ist eine seltene genetische Erkrankung und begleitet Betroffene ein Leben lang. Erste Zeichen wie Café-au-Lait-Flecken oder kongenitale Tumoren können bereits im Säuglingsalter auftreten. Diese zertifizierte Fortbildung zeigt praxisnah, worauf es im klinischen Alltag ankommt – von den ersten Hautzeichen über Diagnosekriterien bis zu interdisziplinären Behandlungsstrategien.
2 DFP-Punkte
Das Herz schlägt zuverlässig – meist ein Leben lang. Doch manchmal gerät es aus dem Takt. Vorhofflimmern ist die häufigste Herzrhythmusstörung weltweit. Millionen Menschen leben damit, viele ohne es zu wissen. Denn die Erkrankung bleibt oft stumm. Kein Schmerz. Kein Alarm.
Die Therapie des Magenkarzinoms entwickelt sich dynamisch weiter. Biomarker, präzisionsmedizinische Ansätze und neue Studienergebnisse verändern bereits heute den klinischen Alltag – von der Pathologie über das kurative bis hin zum metastasierten Setting.
2 DFP-Punkte
Mit freundlicher Unterstützung von:
Daiichi Sankyo Austria GmbH & AstraZeneca Österreich GmbH
Eine 50-jährige Patientin mit Luminal-B-Mammakarzinom entwickelt nach kurzer Zeit multiple Knochenmetastasen. CDK4/6-Inhibitoren versagen schnell, weitere Therapielinien bringen nur kurze Stabilisierung. Dr. Maximilian Marhold und Dr.in Mira Sofie Witek diskutieren den herausfordernden Therapieverlauf.
Die Ergebnisse dieses Präventionsprogramms in einer großen Wiener Bank zeigen eindeutig, dass in der allgemeinen Bevölkerung das Bewusstsein für die Bedeutung von Cholesterin und LDL-Cholesterinkonzentration als gesundheitslimitierender Faktor außerordentlich gering ausgeprägt ist.
Forscherteams aus Deutschland, Großbritannien und Ungarn entwickelten künstliche Tumormodelle, in denen synthetische Zellen Immunreaktionen nachahmen, um so herauszufinden, wie Tumoren das Immunsystem austricksen. Ihre Ergebnisse haben die Forschenden nun in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht.
Healthcare-assoziierte Infektionen betreffen rund sechs Prozent aller Krankenhausaufenthalte in Österreich. Häufig sind Harnwegs‑, Atemwegs- und postoperative Wundinfektionen. Moderne Surveillance entwickelt sich von manuellen Tabellen zu automatisierten, teils KI-gestützten Systemen, die Labor‑, Bewegungs- und Patient:innendaten verknüpfen und Infektionsketten in (nahezu) Echtzeit erkennen.
Die neuen Richtlinien des European Resuscitation Council (ERC) knüpfen an Bewährtes an, enthalten jedoch auch einige gut umsetzbare Neuerungen für die klinische Praxis. Die vier Grundpfeiler des Advanced Life Support (ALS) – hochqualitative Thoraxkompressionen, frühe Defibrillation, adäquate Beatmung und Medikamentengabe – bleiben bestehen, wurden jedoch in einigen Details präzisiert.
Derzeit wird etwa zwischen 70 Schlafstörungen unterschieden. In der Behandlung der Insomnie, Narkolepsie und auch des Restless-Legs-Syndroms haben sich durch das bessere Verständnis der Erkrankungen auch neue Therapieoptionen entwickelt, die nun Eingang in die klinische Praxis finden.
Humanmilchbasierte Ernährung stellt einen Eckpfeiler der medizinischen Gesamttherapie in der Neonatologie dar. Bei Früh- und kranken Neugeborenen zeigt sich der Einsatz von Humanmilch als morbiditäts- und mortalitätsrelevant. Neben standardisierten Strategien gewinnen personalisierte Ansätze wie „adjustable fortification“ an Bedeutung.
Kontinuierliche physiologische Messungen mittels Wearables und künstlicher Intelligenz gehören für viele Menschen bereits zum Alltag. Stress, Erholung und Adaptivität lassen sich damit objektiv erfassen und individuell steuern. Die Integration von Biotracking- und Biomonitoring-Daten in die medizinische Versorgung stellt neue Anforderungen an die Kommunikation zwischen Ärzt:innen und Patient:innen.
Die Diagnostik und Therapie von Leukämien und Lymphomen wandeln sich rasant. Neue Medikamente und Studien prägen auch die Leitlinien zu CLL und MCL.¹˒²
Lungenkrebs stellt weiterhin eine der größten gesundheitspolitischen Herausforderungen in Österreich dar. Trotz Fortschritten in der zielgerichteten Therapie und der Immuntherapie bleibt die Prognose ungünstig, da die Mehrheit der Betroffenen erst in einem fortgeschrittenen Krankheitsstadium diagnostiziert wird. Im Jahr 2023 wurden über 5.200 Neuerkrankungen registriert.
Die Österreichische Bundesregierung plant Maßnahmen zur Einschränkung von Einweg-E-Zigaretten sowie zur strengeren Regulierung nikotinhaltiger Produkte wie Nikotinbeutel und E-Liquids. Angesichts der wachsenden Nutzung durch Jugendliche ist die Novelle ein wichtiger Schritt, um gesundheitliche Folgeschäden frühzeitig zu verhindern.
Die neueste Version des weltweit genutzten KI-basierten „Heidelberg CNS Tumor Methylation Classifier“ erkennt über 180 Tumorarten, doppelt so viele wie die Vorversion. Diese Weiterentwicklung hilft Ärztinnen und Ärzten, Tumoren des zentralen Nervensystems (ZNS) genauer zu bestimmen – und damit Therapien gezielter und schonender zu planen.
Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADCs) eröffnen neue Möglichkeiten in der Onkologie, erfordern jedoch ein sorgfältiges Nebenwirkungsmanagement, um Patient:innen optimal zu begleiten.
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