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06.09.2018 | Arteriosklerose | Neurologie | Ausgabe 1/2019 Open Access

psychopraxis. neuropraxis 1/2019

Arteriosklerose – eine entzündliche Erkrankung?

Kasuistische Darstellung

Zeitschrift:
psychopraxis. neuropraxis > Ausgabe 1/2019
Autor:
Univ.-Prof. Dr. Stefan Kiechl
Wichtige Hinweise
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwenden wir überwiegend das generische Maskulinum. Dies impliziert immer beide Formen, schließt also die weibliche Form mit ein.

Zusammenfassung

Das Konzept, dass es sich bei der Arteriosklerose um eine entzündliche Erkrankung handelt, ist durch histologische, bildgebende, epidemiologische und experimentelle Studien sehr gut belegt und durch eine rezente große Interventionsstudie (The Canakinumab Antiinflammatory Thrombosis Outcome Study [CANTOS]) endgültig bewiesen. Entsprechend der Inflammationshypothese gehen chronisch entzündlichen Erkrankungen, insbesondere Autoimmunerkrankungen, mit einem erhöhten Risiko für Arteriosklerose und Schlaganfall einher. Spezifisch antiinflammatorische Therapien in der Schlaganfallprävention sind derzeit nur bei der rheumatoiden Arthritis und einigen anderen Autoimmunerkrankungen Realität, sie könnten aber perspektivisch in den nächsten Jahren Eingang in die Standardbehandlung von Schlaganfallpatienten erlangen.
Literatur
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