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01.12.2012 | leitlinien für die praxis | Sonderheft 2/2012

Wiener klinische Wochenschrift 2/2012

Antihypertensive Therapie bei Diabetes mellitus

Leitlinie der österreichischen Diabetesgesellschaft 2012

Zeitschrift:
Wiener klinische Wochenschrift > Sonderheft 2/2012
Autoren:
Guntram Schernthaner, Heinz Drexel, Alexander R Rosenkranz, Gerit-Holger Schernthaner, Bruno Watschinger

Zusammenfassug

Die Blutdrucksenkung ist einer der wichtigsten Maßnahmen um die vaskulären Komplikationen und die Mortalität bei Patienten mit Diabetes mellitus zu senken. Rezente Studien zeigen, dass die optimalen Blutdruckzielwerte zwischen 130–135 mmHg systolisch und 80 mmHg diastolisch liegen dürften. Niedrigere Blutdruckzielwerte (z. B. 120/80 mmHg) können zwar das Risiko für Schlaganfall und diabetische Nephroopathie weiter senken, sind aber mit einer erhöhten Kardiovaskulären Mortalität assoziiert. Sehr niedrige Blutdruckwerte (< 120 mmHg) sollten insbesondere bei Patienten mit koronarer Herzerkrankung oder mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit unbedingt vermieden werden. Der Großteil der Patienten mit Diabetes und Hypertonie benötigt eine antihypertensive Kombinationstherapie, wobei ACE-Inhibitoren oder Angiotensin-II Receptor Blocker in der first-line Therapie eingesetzt werden sollen.

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Literatur
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