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15.05.2014 | Onlineartikel

Antibiotikaeinsatz in der Tierhaltung erhöht die Häufigkeit von Humanpathogenen

Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München haben herausgefunden, dass Antibiotika, die in der Tierhaltung eingesetzt werden und über die Gülle in die Umwelt gelangen, die Zusammensetzung von Bakterien in Böden beeinflussen. Im Fokus der Untersuchung stand Sulfadiazin (SDZ), ein weit verbreitetes Tierantibiotikum. Die Forscher beschreiben im Fachjournals PLoS ONE, dass schon nach dreimaligem Ausbringen kontaminierter Gülle eine deutliche Abnahme nützlicher Bodenbakterien zu verzeichnen ist, während es gleichzeitig zu einer Zunahme an potentiell humanpathogenen Mikroorganismen kommt.

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