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Das ovarielle Überstimulationssyndrom (OHSS)

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Zusammenfassung

Das ovarielle Überstimulationssyndrom (OHSS) ist ein Krankheitsbild, das in seltenen Fällen im Rahmen einer künstlichen Befruchtung nach Ovulationsinduktion mit humanem Choriongonadotropin (hCG) auftreten kann. Die genaue Pathophysiologie, die zum OHSS führt, ist nach wie vor nicht vollständig geklärt. Vermutet wird eine erhöhte vaskuläre Permeabilität im Bereich der Ovarien und deren umgebender Gefäße. Das zur Ovulationsinduktion verabreichte hCG spielt eine herausragende Rolle, da es die Aktivierung des ovariellen Renin-Angiotensin-Systems induziert. Besonders gefährdet sind junge und schlanke Frauen mit hyperandrogenämischen Zyklusstörungen und polyzystischem Ovarialsyndrom (PCOS). Pathophysiologie, Präventionsmaßnahmen und Behandlungsstrategie werden im Folgenden diskutiert.
Titel
Das ovarielle Überstimulationssyndrom (OHSS)
Verfasst von
Dr. Zsolt Kristof
Publikationsdatum
11.08.2025
Verlag
Springer Vienna
Erschienen in
Gynäkologie in der Praxis / Ausgabe 3/2025
Print ISSN: 3005-0758
Elektronische ISSN: 3005-0766
DOI
https://doi.org/10.1007/s41974-025-00375-9
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Bildnachweise
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