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01.12.2014 | Psychiatrie | Ausgabe 6/2014

psychopraxis. neuropraxis 6/2014

Alkoholkranke Menschen in der Hausarztpraxis

Zeitschrift:
psychopraxis. neuropraxis > Ausgabe 6/2014
Autor:
Dr. Barbara Degn

Zusammenfassung

Alkoholabhängigkeit ist eine chronische Erkrankung. Bei Patienten mit problematischem bzw. riskantem Trinkverhalten (bevor eine tatsächliche körperliche Abhängigkeit vorliegt) bieten sich Kurzinterventionen in der Allgemeinpraxis an. Die hausärztliche Maßnahmen veranlassen bis zu 50 % der Patienten ihren Alkoholkonsums zu reduzieren. Die Wirksamkeit einer Kurzintervention lässt sich bis zu 48 Monate nach ihrer Durchführung nachweisen. Die Langzeitbeziehung zwischen Hausarzt und Patient bildet eine tragfähige Basis für eine über Jahre andauernde Betreuung und Behandlung dieser Patienten. Eine Entzugsbehandlung alkoholabhängiger Patienten in der Hausarztpraxis wird von den Patienten zwar immer wieder gewünscht, ist aber schwierig und selten von Erfolg gekrönt. Diese Patienten sollten an spezialisierte Institutionen überwiesen und dort behandelt werden. Die Behandlung Alkoholabhängiger in der Hausarztpraxis ist relativ zeitaufwendig und nicht ganz einfach in den Alltag eines Hausarztes zu integrieren. Wie zwei Fallbeispiele zeigen, ist es eine langwierige Wegstrecke, die die Patienten zurückzulegen haben. Nicht immer entkommen die Patienten dem Problem.

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