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01.10.2016 | themenschwerpunkt | Ausgabe 13-14/2016 Open Access

Wiener Medizinische Wochenschrift 13-14/2016

Algorithmus zur Diagnose von Eisenmangelanämie

Zeitschrift:
Wiener Medizinische Wochenschrift > Ausgabe 13-14/2016
Autoren:
MD Kristine Jimenez, PhD Michaela Lang

Zusammenfassung

Eisenmangel ist der häufigste ernährungsbedingte Mangelzustand und weltweit die Hauptursache von Anämie. Körperliche Leistungsschwäche, Erschöpfung und verminderte kognitive Fähigkeiten gehen mit Anämie einher und sie kann bei chronischer Herzinsuffizienz oder chronischer Nierenerkrankung den Krankheitsverlauf negativ beeinflussen. Als Therapieformen stehen orales und intravenöses Eisen zur Verfügung, die Wirksamkeit oralen Eisens ist jedoch bei Erkrankungen wie Zöliakie, chronisch entzündlichen Darmerkrankungen oder Autoimmungastritis eingeschränkt. Eine zeitgerechte Erkennung und angemessene Behandlung der Eisenmangelanämie verbessert die Lebensqualität und reduziert die Notwendigkeit von Bluttransfusionen. Patienten, die weitere diagnostische Verfahren benötigen, sollen richtig eingeordnet werden, um unnötige invasive Untersuchungen zu vermeiden und um die behandlungsbedürftige Grunderkrankung leichter zu identifizieren.
Literatur
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