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01.02.2017 | Intensivmedizin | Ausgabe 1/2017

Wiener klinisches Magazin 1/2017

Akutversorgung von Patienten mit bakterieller Meningitis

Zeitschrift:
Wiener klinisches Magazin > Ausgabe 1/2017
Autoren:
Dr. Henning R. Stetefeld, Prof. Dr. Christian Dohmen
Wichtige Hinweise
Dieser Beitrag wurde in der Zeitschrift Med Klin Intensivmed Notfmed 2016 · 111:215–223; DOI 10.​1007/​s00063-015-0021-3 erstveröffentlicht. Zweitpublikation mit freundlicher Genehmigung der Autoren.

Zusammenfassung

Hintergrund

Die bakterielle Meningitis ist ein lebensbedrohlicher septischer Notfall, der unverändert mit einer hohen Mortalität assoziiert ist und häufig zu einer Behinderung führt.

Ziel

Dieser Beitrag soll einen Überblick über Klinik, diagnostisches Vorgehen, Therapie und Prognose der bakteriellen Meningitis bieten. Es werden positiv beeinflussbare Prognosefaktoren identifiziert und Empfehlungen zum konzertierten Vorgehen in der Akutsituation und zur Behandlung von Komplikationen gegeben.

Material und Methoden

Der Beitrag basiert auf einer Literaturrecherche in PubMed und Leitlinien sowie auf eigenen Erfahrungen („standard operating procedures“).

Ergebnisse

Trotz Verbesserung der medizinischen Versorgung führt die bakterielle Meningitis weiterhin häufig zum Tod oder zu einer Behinderung. Die Letalität hat sich in den letzten Jahrzehnten kaum verändert. Oft wird die Erkrankung nicht rechtzeitig erkannt und/oder die Therapie verzögert eingeleitet, was sich direkt negativ auf das Behandlungsergebnis auswirkt. Intensivpflichtige neurologische und nichtneurologische Komplikationen sind häufig und treten rasch oder auch deutlich verzögert auf.

Schlussfolgerung

Für eine Senkung der Letalität und Behinderung ist ein unverzüglicher Therapiebeginn entscheidend. Die erste Antibiotikagabe sollte innerhalb von 30 min nach Krankenhausaufnahme erfolgen. Hierfür ist ein konzertiertes Vorgehen in der Akutsituation nötig. Intra- wie auch extrakraniale Komplikationen bedürfen (neuro-)intensivmedizinischer Kompetenz und nicht selten einer interdisziplinären Behandlung.

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Literatur
Über diesen Artikel

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