Akute Höhenerkrankungen
- 01.08.2025
- DFP-Fortbildung
- Verfasst von
- Felix Breßmer
- Prof. Dr. Marc Moritz Berger, MBA, DESA
- Peter Paal
- Erschienen in
- Anästhesie Nachrichten | Ausgabe 3/2025
Zusammenfassung
Ein zu schneller Aufstieg in Höhen über 2500–3000 m birgt das Risiko, eine der drei Formen der akuten Höhenkrankheit zu entwickeln: Die akute Bergkrankheit (ABK) zeigt sich in unspezifischen Symptomen wie Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, Schwindel und Übelkeit; das Höhenhirnödem (HHÖ) ist durch Ataxie, Bewusstseinsstörungen bis hin zum Koma charakterisiert; das Höhenlungenödem (HLÖ) ist ein nichtkardiogenes Lungenödem, das durch eine überschießende hypoxische pulmonale Vasokonstriktion entsteht. Alle drei Krankheitsbilder können innerhalb weniger Stunden bis zu 5 Tagen nach Aufstieg in die Höhe auftreten. Während eine ABK in der Regel selbstlimitierend ist, stellen das HHÖ und HLÖ lebensbedrohliche Notfälle dar, die einer rechtzeitigen Intervention bedürfen.
- Titel
- Akute Höhenerkrankungen
- Verfasst von
-
Felix Breßmer
Prof. Dr. Marc Moritz Berger, MBA, DESA
Peter Paal
- Publikationsdatum
- 01.08.2025
- Verlag
- Springer Vienna
- Erschienen in
-
Anästhesie Nachrichten / Ausgabe 3/2025
Print ISSN: 2617-2127
Elektronische ISSN: 2731-3972 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s44179-025-00315-0
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