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Akute Höhenerkrankungen

  • 01.08.2025
  • DFP-Fortbildung
Erschienen in:

Zusammenfassung

Ein zu schneller Aufstieg in Höhen über 2500–3000 m birgt das Risiko, eine der drei Formen der akuten Höhenkrankheit zu entwickeln: Die akute Bergkrankheit (ABK) zeigt sich in unspezifischen Symptomen wie Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, Schwindel und Übelkeit; das Höhenhirnödem (HHÖ) ist durch Ataxie, Bewusstseinsstörungen bis hin zum Koma charakterisiert; das Höhenlungenödem (HLÖ) ist ein nichtkardiogenes Lungenödem, das durch eine überschießende hypoxische pulmonale Vasokonstriktion entsteht. Alle drei Krankheitsbilder können innerhalb weniger Stunden bis zu 5 Tagen nach Aufstieg in die Höhe auftreten. Während eine ABK in der Regel selbstlimitierend ist, stellen das HHÖ und HLÖ lebensbedrohliche Notfälle dar, die einer rechtzeitigen Intervention bedürfen.
Titel
Akute Höhenerkrankungen
Verfasst von
Felix Breßmer
Prof. Dr. Marc Moritz Berger, MBA, DESA
Peter Paal
Publikationsdatum
01.08.2025
Verlag
Springer Vienna
Erschienen in
Anästhesie Nachrichten / Ausgabe 3/2025
Print ISSN: 2617-2127
Elektronische ISSN: 2731-3972
DOI
https://doi.org/10.1007/s44179-025-00315-0
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