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01.09.2018 | Originalien | Ausgabe 4/2018

Pädiatrie & Pädologie 4/2018

Akute Hautinfektionen und deren Imitatoren im Kindesalter

Ein Bilderquiz

Zeitschrift:
Pädiatrie & Pädologie > Ausgabe 4/2018
Autoren:
M. Theiler, A. Schwieger-Briel, PD Dr. L. Weibel
Wichtige Hinweise
M. Theiler und A. Schwieger-Briel haben gleichermaßen zum Manuskript beigetragen.
Erstveröffentlichung in Der Hautarzt (2017) 68:774. https://​doi.​org/​10.​1007/​s00105-017-4036-y.

Zusammenfassung

Hintergrund

Pädiatrisch-dermatologische Notfallkonsultationen betreffen in 40 % infektiöse Hautbefunde. Es gilt, potenziell komplikationsreiche Hautinfektionen prompt zu erkennen und zu behandeln. Einige charakteristische Hautbefunde imitieren akute Hautinfektionen und werden regelmäßig fehlinterpretiert.

Ziel der Arbeit

Häufige pädiatrische Hautinfektionen sollen hier dargestellt und Fallstricke in Bezug auf Imitatoren und Differenzialdiagnose hervorgehoben werden.

Material und Methode

In Form eines Bilderquiz wird eine Auswahl akuter kindlicher Hautinfektionen in Gegenüberstellung zu infektiösen oder nichtinfektiösen Imitatoren und Differenzialdiagnosen diskutiert.

Ergebnisse

Folgende infektiöse Hautbefunde und deren Imitatoren sind hier unter Hervorhebung von klinischen Merkmalen zur Unterscheidung beschrieben: Eczema herpeticatum und bakteriell superinfizierte atopische Dermatitis, exanthematische Hand-Fuß-Mund-Krankheit und Varizelleninfektion, Erythema chronicum multilocularis und anuläre Urtikaria; Gianotti-Crosti-Syndrom und Gianotti-Crosti-artige Reaktion, bakterielle Follikulitis der Kopfhaut und Kerion Celsi respektive eosinophile pustulöse Follikulitis des Skalps, kutane Leishmaniose und idiopathisches faziales aseptisches Granulom, allergische und bakterielle Lymphangitis, bullöse Impetigo contagiosa und nichtakzidentelle Verbrühung.

Schlussfolgerungen

Eine sorgfältige Anamnese- und Hautstatuserhebung mit geübtem Blick für die hier illustrierten Differenzialdiagnosen ist essenziell, um Fallstricke bei der Beurteilung von Hautinfektionen in der pädiatrischen Notfallstation zu umgehen.

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Literatur
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