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01.10.2013 | themenschwerpunkt | Ausgabe 19-20/2013

Wiener Medizinische Wochenschrift 19-20/2013

Ablauforganisation – unfallchirurgisches und anästhesiologisches Management bei Hüftfrakturen

Zeitschrift:
Wiener Medizinische Wochenschrift > Ausgabe 19-20/2013
Autoren:
Prim. Univ. Prof. Dr. Ernst J. Müller, OÄ Dr. Ingeborg Gerstorfer, MD Prim. Dr. Peter Dovjak, MD Prof. Bernhard Iglseder, Prim. Dr. Georg Pinter, MSc, MD OA Dr. Walter Müller, Prim. Dr. Katharina Pils, OA Univ. Doz. Dr. Peter Mikosch, Michaela Zmaritz, MD Prof. Monique Weissenberger-Leduc, MD Markus Gosch, MD Heinrich W. Thaler

Zusammenfassung

Die allgemeinen und speziellen Komplikationen bei Patienten mit hüftnahen Frakturen, wie auch die in der Folge resultierende Beeinträchtigung der Mobilität und der kognitiven Funktion, lassen sich durch einen strukturierten Ablauf von Diagnostik, Therapie und Rehabilitation, basierend auf einem multidisziplinären Behandlungspfad, reduzieren.
In der initialen Phase liegt der Fokus nach der Sicherung der Diagnose und dem Einleiten einer adäquaten Schmerztherapie auf der Erfassung der allgemeinen Risikofaktoren, der kognitiven Funktion und einem geriatrischen Screening. Die Indikation zur Operation und die Festlegung der Operationsmethode (totale oder teilweise Hüftprothese, Osteosynthese) werden von unfallchirurgischer Seite vorgegeben. Die unfallchirurgische Therapieentscheidung orientiert sich, abgesehen vom Frakturtyp, am Alter des Patienten, seiner kognitiven Funktion, der vorbestehenden Mobilität bzw. dem funktionellen Anspruch und der Operationstauglichkeit. Im Mittelpunkt der anästhesiologischen Evaluierung steht die Risikostratifzierung für den Patienten hinsichtlich der Operationstauglichkeit und die Frage, ob wesentliche Grunderkrankungen in einem definierten Zeitraum (24 bis maximal 48 h) verbessert werden können. Die präoperative Diagnostik und eventuell erforderliche Interventionen sind interdisziplinär zu koordinieren. Postoperativ erfolgt eine weitere Evaluierung hinsichtlich der Lebensumstände des Patienten vor dem Sturzereignis, des Ernährungszustandes, des weiteren Versorgungsbedarfs sowie hinsichtlich sturzspezifischer Medikamente, die Osteoporosetherapie und ein Delir-Screening.

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