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04.06.2018 | Pharma News | Onlineartikel | Eli Lilly

Blickwechsel: Psoriasis im Dialog

Ein interdisziplinärer Blickwechsel auf Haut & Gelenke ist mir wichtig, weil…

wir Rheumatologen über die Jahre gelernt haben, dass Patienten, die Systemerkrankungen haben, immer am meisten profitieren, wenn es einen regen Informationsaustausch zwischen den Experten der entsprechenden Fachgebiete gibt. Dies kann für eine Zusammenarbeit mit Pulmologen oder Nephrologen bei der Diagnose und Behandlung von Vaskulitiden genauso zutreffen wie beim Management der schlichten Arthrose im Spiel zwischen Rheumatologie, Orthopädie, physikalischer Medizin u. a. In Zeiten von hoher Spezialisierung im medizinischen System wird der interdisziplinäre Ansatz zur Betreuung von Patienten mit vielschichtiger Symptomatik immer bedeutsamer, ja sogar in vielen Fällen unabdingbar. Die Interdisziplinarität ist jedoch keine Selbstverständlichkeit, sie muss ganz im Gegenteil an den meisten Institutionen mühsam von der Pike auf neu erarbeitet und aufgebaut werden. Als Vorbild können hier zwar Strukturen dienen, die den onkologischen Tumorboards nahekommen. Dies wird jedoch leider oft dadurch verhindert, dass im muskuloskelettalen Erkrankungsbereich keine entsprechende finanzielle Erstattung bzw. Abbildung gewährleistet ist. Doch der Ball ist im Rollen, und das Konzept des „gemeinsamen Patienten“ wird sich auch immuskuloskelettalen Bereich durchsetzen.

Blickwechsel – Psoriasis im Dialog

Menschen mit Psoriasis leiden häufig nicht nur unter ihren Hautveränderungen, oft betrifft die entzündliche Multisymptomerkrankung auch die Knochen und Gelenke. Bei etwa einem Drittel der Patienten tritt eine Psoriasis-Arthritis auf. (vgl. Ritchlin CT et al. Ann Rheum Dis 2009; 68(9): 1387-1394)

Wie können wir dieses komplexe Krankheitsbild mit den beteiligten Fachdisziplinen optimal behandeln? Welche neueren Erkenntnisse gibt es zur Pathogenese der Psoriasis-Arthritis? Und welche praktischen Tipps können Sie in der Diagnose und Therapie Ihrer Patienten bestmöglich unterstützen? Dieser und weiteren Fragen möchten wir Dermatologen und Rheumatologen in dieser gemeinsamen Ausgabe nachgehen.

Lesen Sie die komplette Ausgabe hier:


PP-IX-AT-0375 März 2018

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