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01.09.2014 | fallbericht | Ausgabe 17-18/2014

Wiener Medizinische Wochenschrift 17-18/2014

62-jähriger Patient mit lageabhängiger Dyspnoe nach einseitiger Pneumektomie

Zeitschrift:
Wiener Medizinische Wochenschrift > Ausgabe 17-18/2014
Autoren:
Elvan Akin, Ulrich Krüger, Peter Braun, Erika Stroh, Ilse Janicke, Reza Rezwanian, PD. Dr. med. Ibrahim Akin, Wolfgang H. Schöls

Zusammenfassung

Hintergrund

Das Platypnea-Orthodeoxie-Syndrom mit zugrundeliegendem interatrialem Shunt und rechts-links Shunt ist eine seltene Ursache und bedarf einer differentierten Abklärung.

Fallbeschreibung

Berichtet wird über einen 62-jährigen Patienten mit seit 6 Monaten progredienter Dyspnoe (NYHA III) im Stehen und Belasten bei Beschwerdelinderung im Liegen. Vorbekannt ist eine Pneumektomie rechts im Rahmen eines Karzinoms. Es zeigt sich ein pulsoxymetrisch gemessener Sättigungsabfall von 97 auf 68 % beim Aufrichten. Echokardiographisch konnte ein persistierendes Foramen ovale (PFO) und Vorhofseptumaneurysma mit kontinuierlichen rechts-links Shunt nachgewiesen werden. Nach Ausschluss weiterer Grunderkrankungen erfolgte ein interventioneller Verschluss des PFO, welches zu einer prompten Symptombesserung und Anstieg der Belastbarkeit (NYHA I) führte.

Schlussfolgerung

Bei klinischem Verdacht auf ein Platypnea-Orthodeoxie-Syndrom mit typischer Anamnese sollte eine echokardiographische Untersuchung zum Nachweis eines interatrialen Shunts durchgeführt werden. Diese Form der Erkrankung spricht nur bedingt auf eine medikamentöse Therapie an und ist mittels Verschluss des interatrialem Shunts effektiv behandelbar.

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Literatur
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