Vom gerissenen Kondom und Verhütungspannen jeglicher Art bis hin zu sexuellem Missbrauch: Levonorgestrel ist in Österreich zur Verhütung einer Schwangerschaft als „Notfallpille“ seit Dezember des Vorjahres für Frauen „jeden Alters“ rezeptfrei zugänglich.
Einerseits wird immer der Einsatz von wissenschaftlicher Medizin gefordert, andererseits mischt sich die Politik leider oft in medizinische Angelegenheiten ein.
Als katholischer Arzt habe ich hier naturgemäß eine differenziertere Sichtweise. Die „Pillen danach“ werden im internationalen Sprachgebrauch „Emergency Contraceptive Pills“ (ECPs) genannt.
Die Notfall-Kontrazeption ist eine „zweite Chance“, eine unerwünschte Schwangerschaft bzw. eine Abtreibung zu verhindern. Ich glaube, dass wir bezüglich der Notfallpille immer schon eine gute Informationspolitik gemacht haben, deshalb verwenden wir auch ganz bewusst diesen Terminus, da viele Menschen die „Pille danach“ mit dem Abtreibungsmedikament Mifegyne® verbinden.
Die Pille danach ist seit Jahresbeginn rezeptfrei erhältlich. Nun weist das Grazer Frauengesundheitszentrum auf Wissenslücken rund um das Notfallverhütungsmittel hin.
Hormongaben erhöhen Inkontinenzrisiko.
Amerikanische Forscher weisen auf ein leicht erhöhtes Risiko für
inkontinente Phasen durch orale Verhütungsmittel hin.
Zwei Fallbeispiele aus der Praxis zeigen den erfolgreichen
ästhetischen Papillenerhalt bei Sofortimplantation unter Einsatz von
Einphasenimplantaten.
Der aktuelle Trend in der Implantologie geht zunehmend in Richtung
Sofortimplantationen und Sofortbelastungen.
Ein Rückblick auf das Forscherleben von Ludwig Haberlandt
(1885–1932), Pionier der hormonalen Kontrazeption.
Vor 90 Jahren hatte ein österreichischer Physiologe die Vision von
einer einfach durchzuführenden Empfängnisverhütung.
Die aktualisierte Ausgabe von „Terminologie und Handlungsrichtlinien zum Glaukom" ist von der „European Glaucoma Society" ausgearbeitet worden und als dritte Ausgabe vorerst in englischer Sprache erschienen.