Die Ausbildung zum Krebsfacharzt hat sich international bewährt und
soll in Zukunft auch in Österreich verstärkt angeboten werden.
Anlässlich des Weltkrebstages ging die Österreichische
Gesellschaft für Hämatologie & Onkologie (OeGHO) kürzlich mit ihrer
„Initiative Krebsfacharzt“ an die Öffentlichkeit.
Metabolische Entgleisungen in der Onkologie und ihre Therapien.
Metabolische Notfälle sind beim onkologischen Patienten nicht
selten. Die wichtigsten Störungen sollten auch den Ärzten anderer
Fächer bekannt sein.
Etwa 300 Internisten haben die Zusatzausbildung „Hämatologie und Internistische Onkologie“ absolviert. Sie sind überwiegend in Spitälern tätig, knapp die Hälfte bietet ihre Expertise auch in ihrer Ordination an.
Bei der Diskussion um einen eigenen Krebsfacharzt stellt sich für mich die Frage, ob bisher Ärzte, die Krebspatienten behandelt haben, wie etwa Radiologen, Strahlentherapeuten oder Kinderärzte, nicht auch permanent interdisziplinär gearbeitet haben.
Krebs gilt als sogenannte Systemerkrankung und betrifft meist nicht nur ein Organ, sondern häufig den gesamten Organismus. Dies erfordert einen ganzheitlichen Blick auf den Patienten und natürlich hoch spezialisiertes Fachwissen.
Therapieforschritte bei Nierenzell-, Urothel- und Prostatakarzinom
Aktuelle Forschungsergebnisse aus dem Bereich der urologischen
Onkologie, die im vergangenen Jahr auf internationalen Kongressen
präsentiert und diskutiert wurden, standen Ende Jänner im
Mittelpunkt des Oncoforums in Wien.
Bis zu zwei Drittel weniger fortgeschrittene Krebsvorstufen nach
systematischer Koloskopie.
Wer sich mindestens alle zehn Jahre einer Darmspiegelung
unterzieht, reduziert sein Tumorrisiko erheblich.
Die Radioonkologie nimmt heute sowohl in der kurativen als auch in der palliativen Behandlung onkologischer Patienten einen wichtigen, interdisziplinären Stellenwert ein.
Nützliche Links für aktuelle Informationen und Fragestellungen
Die Nutzung des Internet als Informationsquelle ist für Mediziner
aller Fächer heutzutage eine Selbstverständlichkeit, die aus dem
klinischen Alltag und insbesondere aus wissenschaftlicher Tätigkeit
kaum noch wegzudenken ist.
Grazer Gynäkologie wurde ausgezeichnet.
Die Klinische Abteilung für Gynäkologie der Universitätsklinik
für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Graz wurde von der
österreichischen Studiengruppe ABCSG (Austrian Breast & Colorectal
Cancer Study Group) zum „Zentrum des Jahres“ gekürt.
Für das Buch "Chirurgische Onkologie", das im Springer-Verlag/Wien erschienen ist, konnten als Herausgeber zwei erstrangige Vertreter des Fachgebietes aus dem deutschsprachigen Raum gewonnen werden.
1 Dr. Renee Oismüller Univ.-Doz.Dr. Robert Hawliczek Institut für
Radioonkologie SMZ Ost Wien Donauspital
Interstitielle Brachytherapie des Prostatakarzinoms mit
Permanentimplantaten
Das Prostatakarzinom ist der häufigste nicht-kutane bösartige
Tumor des Mannes.