Bei der Entstehung chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen spielen
die Bakterienbesiedelung und die Mukosabarriere eine wichtige Rolle.
Wegen der hohen Bakteriendichte in den Befallsarealen des Morbus
Crohn und der Colitis ulcerosa sowie wegen der engen Nachbarschaft zur
Mukosa des Darmes wurde die bakterielle Flora schon früh als
ätiopathogenetisch bedeutsam eingestuft.
Rund 50 Personen folgten am 2. Mai in Wien dem Ruf der Österreichische Morbus Crohn/Colitis Ulcerosa Vereinigung (ÖMCCV) zum Flashmob am Wiener Stephansplatz.
Vorteile der MR gegenüber CT und SBFT
Die CT-Enterographie und die MR-Enterographie haben die
konventionelle Dünndarmdoppelkontrastuntersuchung, den Ultraschall
und die Szintigraphie in der Bildgebung des Dünndarms als
„first-line-modality“ bei chronisch entzündlichen
Darmerkrankungen längst überholt.
Walter Reinisch, Wien
Vernetzung nach allen Richtungen
Das primäre Anliegen der Arbeitsgruppe CED besteht in der
Förderung einer hochqualitativen und flächendeckenden Versorgung
unserer Patienten.
Neuestes von April bis September 2009
Die Literaturauswahl beschränkt sich auf veröffentlichte
Vollpublikationen und beinhaltet keine bei Kongressen präsentierten
Daten.
Arthur Kaser, Innsbruck
Tipps und Tricks für die Praxis
Azathioprin und 6-Mercaptopurin sind seit vielen Jahren die
zentralen Elemente der remissionserhaltenden Therapie bei Mb.
Kein Problem in Remission und unter engmaschiger Kontrolle
Morbus Crohn und Colitis ulcerosa sind chronische entzündliche
Darmerkrankungen, deren Erstmanifestation häufig im 2.
Impact on real life treatment
Patients with active Crohn’s disease refractory to or dependent
on corticosteroids are usually treated with more potent
anti-inflammatory therapy such immunomodulators or anti-TNF agents.
Je nach Indikation können gegen Diarrhoen ausgewählte Probiotika
erfolgreich eingesetzt werden.
Die Studienlage ist höchst vielfältig, die Ergebnisse sind daher
schwer vergleichbar.
Ursachen von Morbus Crohn und Colitis ulcerosa sowie neue
Therapieansätze.
Die Auslöser und die genaue Entstehung der
chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) Morbus Crohn und
Colitis ulcerosa sind trotz neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse
nicht ausreichend geklärt.
Chronisch entzündliche Darmerkrankungen machen einen normalen Alltag
unmöglich.
Morbus Crohn und Colitis ulcerosa sind für die Betroffenen mit
schwerwiegenden Belastungen verbunden.
GRUNDLAGEN: Chirurgische Komplikationen am Dünndarm entstehen entweder nach Dünndarmeingriffen selbst oder nach abdominalen Operationen, die nicht unmittelbar den Dünndarm betreffen.