Für eine wirksame Frakturprävention reichen oft schon niedrige
Östrogendosierungen.
Ein Großteil der osteoporotischen Frakturen ereignet sich schon
vor dem von der WHO als Osteoporose definierten
Eine neue österreichweite Analyse der altersadjustierten Hüftfraktur-Inzidenz bei über 50-Jährigen zeigt, dass diese zwischen 1994 und 2006 weiterhin – wenn auch diskret – ansteigend ist.
Unzuverlässige Diagnose
Bis zu ein Drittel der Knochenbrüche im Hüftbereich und dem
Becken wird beim Röntgen nicht erkannt. Im Zweifelsfall wird daher zu
zusätzlicher Magnetresonanztomografie geraten.
Verdächtige Traumen, wie Hämatome und Frakturen, sollten abgeklärt
werden.
Tag für Tag werden Kinder Opfer von körperlichem und sexuellem
Missbrauch.
Patienten brauchen eine interdisziplinäre Betreuung von Anfang an.
Die Osteoporose-Forschung liefert laufend neue Erkenntnisse, die
unter anderem auch Zusammenhänge zwischen Frakturrisiko und
chronischen Krankheiten aufzeigen.
Ein signifikant hoher Anteil an Patienten mit einem nichtosteoporotischen T-Score weist ein hohes Risiko für vertebrale Frakturen auf. Zu diesem Ergebnis kam eine österreichische Studie, die die Prävalenz von Wirbelbrüchen bei Patienten mit osteopenischer Knochenmineraldichte sowie die Risikofaktoren über dem osteoporotischen WHO-Schwellenwert des T-Scores ermittelte.
Eine intrathorakale Abwanderung des Oberarmkopfes nach einer Fraktur ist zwar äußerst selten, sollte aber dennoch bei schwierigen Verletzungen berücksichtigt werden.
Belastungsfähigkeit nach Fraktur reicht nicht.
Femur- und Tibiaschaftfrakturen können längerfristig die
Fahrtüchtigkeit einschränken. Bisher wurde vermutet, dass nach
Erreichen der vollen Belastbarkeit alles in Ordnung sei.
Am 15. Frühlingskongress der OBGAM wurden die vielen Aspekte der
Osteoporose interdisziplinär diskutiert.
Osteoporose stand im Mittelpunkt einer Podiumsdiskussion
anlässlich des 15.
Osteoporose wird weltweit unterdiagnostiziert und trotz wirksamer und kosten-effektiver Therapien werden diese oft nicht angewandt. Abgesehen von einem demographisch bedingten Anstieg an Osteoporosefällen führen fehlende bzw.
Forscher der Leibniz Universität Hannover entwickeln
Magnesiumschwämme zur besseren Heilung bei Knochenbrüchen.
Offenporig wie ein Schwamm, leicht wie eine Feder und belastbar wie
ein menschlicher Knochen:
Das Universitätsklinikum Ulm plant eine umfassende Studie zu
Speichenbrüchen bei älteren Patienten.
Wer stürzt, versucht sich mit den Händen abzustützen – ältere
Menschen brechen sich dabei häufig den Speichenknochen an der Stelle,
wo er vom Unterarm zum Handgelenk führt.