Studie: Wenn Patienten sich schräg hinlegen, sollte an eine
kognitive Störung gedacht werden.
Je schiefer sich jemand ins Bett legt, desto stärker ist auch
seine kognitive Leistungsfähigkeit gestört, fanden deutsche
Neurologen heraus.
Das Ziel dieser Studie ist die Darstellung von Auswirkungen der häuslichen Betreuung auf pflegende Angehörige demenzkranker Menschen in einer westösterreichischen Region.
Altern bedeutet nicht Verfall, sondern Veränderung. Älter werden kann als eine Lebensphase angesehen werden, in der spezielle Formen von Lernen, Wachstum, Kreativität und gesellschaftlichem Engagement möglich sind.
Demenzerkrankungen gelten mittlerweile als führende Ursache für Pflegeund Betreuungsbedürftigkeit und werden als solche weit unterschätzt. Mit weiterer Zunahme der Hochaltrigkeit in der Bevölkerung nehmen auch Demenzerkrankungen zu.
Max-Planck-Kognitionswissenschaftler raten von Hirnjogging gegen Alzheimer ab – Göttinger Neurobiologe berichtet von positiven Effekten bei Alzheimer-Mäusen – Auch geistige Fitness durch Hirnjogging wird bestritten.
Laut dem am 21. September veröffentlichten World Alzheimer‘s Report werden im Jahr 2010 über 35 Millionen Menschen an Demenz leiden. Es wird geschätzt dass sich die Prävalenz alle 20 Jahre verdoppelt, wobei sich der Trend regional unterscheidet:
In Pflege und Betreuung stehen die Qualität tragfähiger Beziehungen, pflegerisches Engagement, professionelle Fürsorge und sinnvolle Alltagsgestaltung im Vordergrund des Pflegeprozesses.
Die Schmerzdiagnostik bei kognitiv und kommunikativ eingeschränkten Patienten ist eine komplexe Herausforderung für Ärzte und Pflegekräfte. Denn grundsätzlich gilt:
Ein einzelner dementer Patient benötigt ein gut funktionierendes Netz von Versorgungs-Partnern, und alle brauchen die Unterstützung der Gesellschaft.
Nicht jede Erinnerungslücke ist eine Demenz – genaue Abklärung
zeigt, wer einer Therapie bedarf.
Hausarzt und Facharzt sind die Schlüsselfiguren einer
erfolgreichen Versorgung demenzkranker Menschen im niedergelassenen
Bereich.
Wichtiger als die Medikation ist die globale Betreuung durch das
geriatrische Team inklusive Milieutherapie.
Das Delir ist die häufigste psychische Störung bei älteren
Menschen, vor allem in der Gruppe der sehr alten Menschen.
Wiener Studie untersuchte den Einfluss des Hormonspiegels.
Immer wieder gab es Hinweise darauf, dass Androgene die kognitive
Funktion und Stimmung beeinflussen.