Die Verschiebung der Altersstruktur der Bevölkerung in Richtung ältere, pflegebedürftigere Menschen, führt auch zu einer zunehmenden Problematik in der Dekubitusprävention.
Dem Lagerungsmanagement beim SHT-Patienten kommt insbesondere in der Akutphase eine sehr zentrale Rolle zu. Die Lagerung des Patienten, ist mehr als nur Prophylaxe (Dekubitus- und
Ein Dekubitus ist eine hervorgerufene trophische Störung von Geweben mit Nekrose, Mazeration und eventuell Infektion (Psychrembel 2002). Die Einteilung ergibt sich aus ihren Ursachen und Auswirkungen.
Fakten und Hinweise zum Thema Dekubitus.
Lange Zeit standen Medizin und Pflege dem Dekubitalgeschwür fast
machtlos gegenüber. Moderne Materialforschung und neue Erkenntnisse
in der Pathophysiologie der Erkrankung ermöglichen es, die Krankheit
heute unter straf- und sozialrechtlichen Aspekten als Pflegefehler
einzustufen – auch wenn unter konsequentem Einsatz aller
Möglichkeiten auch heute noch ein Druckgeschwür entstehen kann.
Ein Dekubitalulkus entsteht aufgrund eines Versorgungsdefizits, einer trophischen Störung. Ein Zellverband, z.B. unter der Haut, wird nicht mehr ausreichend durchblutet und geht zugrunde.
Immobile Patienten sind besonders gefährdet Druckgeschwüre zu entwickeln, wobei spezielle Körperregionen ein deutlich höheres Risiko aufweisen als andere.
Richtig vorbeugen und effizient behandeln: Die größten Probleme
bestehen im häuslichen und Pflegeheimbereich.
Steigende Lebenserwartung und verbesserte Therapien haben oft
längere Bettlägerigkeit und Immobilität zur Folge.
GRUNDLAGEN: Die veränderte Altersstruktur unserer Bevölkerung und neue Therapiemethoden chronischer Krankheiten bewirken, dass die Anzahl von Patienten mit chronischen Wunden ständig steigt.
Immobile Patienten sind besonders gefährdet Druckgeschwüre zu entwickeln, wobei spezielle Körperregionen ein deutlich höheres Risiko aufweisen als andere.