Es ist heute durch wissenschaftliche Untersuchungen klar erwiesen, dass Atherosklerose bereits im Kindes- und Jugendalter beginnt und dass dieser Prozess von seiner frühesten Phase an mit dem Vorhandensein und der Intensität von bekannten kardiovaskulären Risikofaktoren korreliert.
Die Bedeutung von Lipoprotein(a) für das Ausmaß der Atherosklerose bei Patienten mit Typ-2-Diabetes war bisher unzureichend definiert. Auch gab es wenige Langzeit-Untersuchungen zum Einfluss auf die Progression der Gefäßveränderungen.
Das LDL-Cholesterin spielt eine zentrale Rolle in der Pathogenese der Atherogenese, und die primär LDL-Cholesterin-senkenden Statine reduzieren das kardiovaskuläre Risiko bei Patienten mit Diabetes signifikant.
GRUNDLAGEN: Unter Standard-Statintherapie lassen sich etablierte Zielwerte für das LDL-Cholesterin (LDL-C) bei kardiovaskulären Risikopatienten häufig nicht erreichen.
Die Messung des Bauchumfanges (BU) hat sich als der verlässlichste Parameter zur Erfassung des vaskulometabolen Risikos herausgestellt. Der mittlere BU steigt in einer Population von Jugendlichen um mehr als 1 mm pro Jahr an.
1 Univ. Prof. PD Dr. Martin Schillinger Univ.-Prof. Dr. Erich Minar
Universitätsklinik für Innere Medizin II, Angiologie,
Medizinuniversität Wien
Nur die medikamentöse Sekundärprophylaxe beeinflusst das
systemische Risiko günstig
Die periphere arterielle Verschlusskrankheit (paVK) ist eine
Manifestation der Atheroskleorose an den Transportarterien der unteren
Extremitäten.
Der Diabetiker als multidisziplinäre Herausforderung
Der Typ 2 Diabetes mellitus ist eine häufige Ko-Morbidität bei
Patienten mit Atherosklerose.
Sämtliche Risikofaktoren einbeziehen und intensiv behandeln
Die Atherosklerose ist eine System-erkrankung mit Manifestationen
in mehr als einem Zirkulationsgebiet beim Großteil der Patienten.
Neue Fakten des Jahres 2008 sind wegweisend für die Therapie des
Diabetes mellitus.
Das Jahr 2008 kann durchaus als schicksalhaft und wegweisend für
den fundamentalen Therapieansatz zur Behandlung des Diabetes mellitus
Typ 2 gelten.
Familiäre Hypercholesterinämie ist die häufigste genetisch bedingte Stoffwechselstörung, die im Besonderen bei Kindern oft undiagnostiziert und unbehandelt bleibt.
Guter Schlaf macht mental fit, eine lange Schlafdauer hält die Koronararterien sauber. Das hat eine Auswertung der Studie CARDIA* mit knapp 500 Teilnehmern im Alter von 35 bis 47 Jahren ergeben.
Das Immunsystem bietet sein wehrhaftes Arsenal auf, wenn es gegen das LDL geht. Möglicherweise ist dies mit ein Grund, warum es Plaques überhaupt gibt.