Standards und Neuentwicklungen
In den letzten drei Jahrzehnten ist es, mit der Entwicklung der so
genannten selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI), zu einer
Revolution in der Behandlung der Depression gekommen.
Die biopsychosoziale Perspektive der Behandlung komorbider
psychischer Störungen von körperlich Erkrankten*
Depressive Störungen gehören bei Allgemeinkrankenhauspatienten zu
den häufigsten psychischen Störungen.
Substanzen, die die Serotoninwiederaufnahme hemmen (SSRI), wie Fluoxetin, Sertralin und Paroxetin, beeinflussen die Mammazellen so, dass die Muttermilch nach der Geburt verzögert einschießt.
Ist die antidepressive Therapie tatsächlich eine Frage der Geduld?
Nach einer weit verbreiteten Meinung muss ein Antidepressivum
mindestens zwei bis drei und bis zu sechs Wochen eingenommen werden,
bevor überhaupt eine Wirksamkeit erwartet werden kann.
Geschlechtsunterschiede in der Psychopharmakologie, Teil 1: Mann und Frau reagieren unterschiedlich auf SSRI, SNRI, MAOI nach der Menopause lassen sich keine Geschlechtsunterschiede mehr im Therapieansprechen feststellen.
Dieser Beitrag aus dem Bereich der Gendermedizin gibt einen kurzen Überblick über aktuelle Studienergebnisse und Entwicklungen der pharmakologischen Therapie bei psychiatrischen Erkrankungen.
Nervenzellen und neuronale Verknüpfungen gehen zu Grunde.
Der Psychiater Dr. Alexander Neumeister betreibt an der
Universität Yale Grundlagenforschung zur Beschreibung der
Neurobiologie psychiatrischer Erkrankungen.
Mögliche Nebenwirkungen halten manchen Patienten davon ab,
Medikamente in der vom Arzt empfohlenen Art und Weise einzunehmen.
Der Behandlungserfolg bei Depressionen ist in hohem Maße von
Therapieadhärenz und adäquater Dosierung des Antidepressivums
abhängig.