Der Vorsitzende der Bundesvertretung 09 in der GÖD, Gesundheits- und Sozialberufe Johann Hable, tritt für die ehestmögliche Anhebung des Urlaubs auf mindestens 6 Wochen für alle im Gesundheitsbereich Tätigen ein.
"Stopp, bis daher und nicht weiter, Herr Landeshauptmann" und "Lasst euch nicht verunsichern" oder "Wir lassen uns viel zu viel gefallen in der Pflege" - das waren die Botschaften verschiedener Redner bei den angekündigten Streiks in den oberösterreichischen Ordensspitälern am Mittwoch.
Der Streik in den oberösterreichischen Ordensspitälern hat am Mittwoch für zahlreiche Reaktionen gesorgt. SPÖ, AK, ÖGB, Grüne Gewerkschafter und die Initiative gegen Kirchenprivilegien stellten sich hinter die Aktion.
Der Streik in den oberösterreichischen Ordensspitälern hat am Mittwoch zu keinem erhöhten Patientenaufkommen in den Landeskrankenhäusern geführt. Das teilte der Spitalsträger des Landes, die gespag, am Nachmittag auf APA-Anfrage mit.
In einem offiziellen Schreiben der Direktion Soziales und Gesundheit im Auftrag der oö. Landesregierung an die Träger der Ordenskrankenanstalten vom 11.
Die Beschäftigten der oberösterreichischen Ordensspitäler sind zu weiteren Streiks bereit, sollten ihre Forderungen nach einer Teuerungsabgeltung oder einer Arbeitszeitverkürzung auf 39 Stunden pro Woche nicht erfüllt werden.
Wegen eines Streiks in den oberösterreichischen Ordensspitälern mussten Patienten am Mittwoch zwar längere Wartezeiten in Kauf nehmen, hatten aber laut Auskunft der Krankenhäuser großteils Verständnis für die Kampfmaßnahmen.
An deutschen Krankenhäusern herrscht nach Einschätzung der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi dramatischer Personalmangel. Bundesweit fehlten 162.000 Vollzeitstellen, davon rund
Die rund 10.000 Mitarbeiter der oberösterreichischen Ordensspitäler drohen mit "gewerkschaftlichen Kampfmaßnahmen bis hin zum Streik", sollte die nächste KV-Verhandlungsrunde am 13.
Die KV-Verhandlungen zwischen den oberösterreichischen Ordensspitälern und der Gewerkschaft vida sind am Dienstag ohne konkretes Ergebnis auf 13. Februar vertagt worden.
Von Dienstag, 15. Jänner bis Donnerstag, 17. Jänner finden in den Betrieben des gesamten privaten Gesundheits- und Sozialbereichs Betriebsversammlungen statt, um die Beschäftigten über den aktuellen Verhandlungsstand bei den Kollektivvertragsverhandlungen zu informieren und die weitere Vorgangsweise zu besprechen.
Der Bundesfrauenvorstand in der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten - Kunst, Medien, Sport, freie Berufe (GdG-KMSfB) fordert die Erhöhung der Studienplatzzahl für Medizinisch-Technische Dienste (MTD) und Hebammen.
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