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Infektiologie 4. Mai 2011

Malariaforschung der MedUni Wien in Bangladesh

Am 25. April erinnerte die WHO beim Weltmalariatag daran, dass jährlich fast eine Million Menschen an der Tropenkrankheit sterben. Mit dem Forschungszentrum MARIB beteiligt sich die MedUni Wien an der Erforschung und Behandlung der Malaria und betreut tausende Patienten. Im Rahmen der Malaria Research Initiative Bandarban (MARIB) arbeiten unter der Leitung von Doz. DDr. Harald Noedl (Institut für spezifische Prophylaxe und Tropenmedizin) rund 20 Mitarbeiter an der Erforschung und Behandlung dieser Infektionskrankheit. Bei MARIB handelt es sich um ein der MedUni Wien angegliedertes Forschungszentrum im entlegenen Südosten Bangladeshs. Unter den Mitarbeitern sind österreichische Ärzte, Biologen sowie eine Vielzahl von Studenten der Medizin und Naturwissenschaften, die im Zuge ihrer Diplomarbeiten und Dissertationen vor Ort erste Erfahrungen im Umgang mit Tropenkrankheiten sammeln.

Wirksamere Therapien finden

Eine der größten Herausforderungen der letzten Jahrzehnte stellt die Entwicklung von Resistenzen gegenüber den neuesten und derzeit wichtigsten Malariamedikamenten, den Artemisininen, dar. Einer der Forschungsschwerpunkte der MedUni Wien in Bangladesh ist daher die Entwicklung neuer Malariamedikamente und Therapiekonzepte sowie eine genaue Überwachung der Medikamentenresistenz in Süd- und Südostasien.

MedUni Wien/IS, Ärzte Woche 18 /2011

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