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Foto: David A. Warrel/ Gutiérrez et al., PLos Med 3(6) e150 http://dx.doi.org/ 10.1371/journal.pmed.0030150
Gewebeschäden nach Vipernbiss am Bein eines elfjährigen ecuadorianischen Knaben.
 
Wissenschaft & Lehre 14. September 2010

Der zersetzende Biss der Viper

Obwohl die Aminosäuresequenz und die Struktur der Giftproteine in Viperngiften bekannt sind, konnte bisher nicht erklärt werden, warum manche dieser Enzyme zu ausgedehnten Gewebeschäden führen, während andere nur einen örtlich beschränkten Schaden bewirken.

Mittels Computersimulation konnte nun gezeigt werden, dass die Wirkung nicht auf Unterschiede in der Struktur, sondern in der Beweglichkeit zurückzuführen sind. Die neuen Erkenntnisse sollen nun dazu dienen, Hemmstoffe zu entwickeln, um die zerstörerische Wirkung der Giftproteine zu verhindern.

Quelle: Wallnoefer, H. g. et al.: Journal of the American Chemical Society 2010; 132 (30): 10330–7; doi:10.1021/ja909908y

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