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Symbolfoto
WKW- Impactfaktor 2008:0.857
Foto: Privat

Prim. Prof. Dr. Marcus Köller, Sozialmedizinisches Zentrum Sophienspital - Krankenhaus, Interne Abteilung und Ambulanz , Abteilungsvorstand AG/R, Wien

 
Wissenschaft & Lehre 19. Mai 2010

International und ehrenvoll

Prof. Dr. Marcus Köller ist neuer Editor-in-Chief der Wiener Klinischen Wochenschrift.

Seit ersten Mai ist der Internist und Rheumatologe Marcus Köller der neue Herausgeber der WKW.

Das erste Heft unter „seiner Feder“ wird im Juni erscheinen. Wir baten ihn während seiner ersten Tage im neuen Aufgabengebiet zum Interview, um zu erfahren, wie er das Journal in Zukunft gestalten möchte.

Was bedeutet es für Sie, die traditionsreiche WKW zu übernehmen?

Köller: Es ist eine ehrenvolle Herausforderung, da ich ja viele berühmte Vorgänger in dieser Funktion habe. Insofern ist es natürlich eine Ehre, in dieser Ahnengalerie einen Platz zu bekommen. Ich versuche natürlich, diese Aufgabe bestmöglich und im Sinne der Herausgeber davor fortzuführen.

Welche Inhalte sind Ihnen besonders wichtig?

Köller: Ich würde es gerne sehen, wenn Originalarbeiten, die auch wissenschaftlich ein hohes Niveau aufweisen, vorwiegend englisch publiziert werden, weil diese dann mehr Beachtung bekommen.

Ich glaube, es ist auch für junge Kollegen, die Originalarbeiten publizieren, gerade bei wissenschaftlichen Primärarbeiten entscheidend, dass diese in Englisch veröffentlicht werden und dadurch auch einer breiten Leserschaft zugänglich sind.

Was sind Ihre vorrangigen Ziele?

Köller: Mehr Internationalisierung im wissenschaftlichen Bereich. Dass die Zeitschrift auch für Autoren aus anderen Ländern, auch weiter in den Norden hinauf oder vielleicht sogar einmal aus Übersee, attraktiver wird – aber so weit will ich jetzt noch nicht gehen.

Woran arbeiten Sie für die nächste Ausgabe?

Köller: Eine etwas banale Antwort: Ich muss erst einmal schauen, dass wir für die nächste Ausgabe genügend Manuskripte zur Verfügung haben, und mir einen Überblick verschaffen.

Dann werden wir in Zukunft natürlich versuchen, thematisch orientierte und Themenfelder-orientierte Publikationen zusammenzubekommen und die Manuskriptauswahl dementsprechend zu gestalten.

Welche Themen schweben Ihnen da vor?

Köller: Ich persönlich bin Internist. In der Inneren Medizin gibt es natürlich viele Fachbereiche, da hat man ein breites Feld. Aber prinzipiell ist es ja nicht so, dass die Zeitschrift rein internistisch wäre. Man kann schon schauen, dass hier Themenzusammenhänge bestehen.

Zuletzt: Wie gestalten Sie neben all Ihren umfangreichen beruflichen Aufgaben Ihre Freizeit?

Köller: Ein bisschen Sport wie Radfahren, Segeln und ich mache gerne Musik, aktiv und passiv. Gerne kümmere ich mich natürlich auch um meine Kinder.

Das Gespräch führte Andrea Niemann

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