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Augenheilkunde 1. August 2009

Die Reproduzierbarkeit der Makulaödem Messung mittels OCT 3 versus HRT II bei neovaskulärer AMD

ZIELSETZUNG: Vergleich der Reproduzierbarkeit der optischen Koherenz-Tomographie (OCT) versus der Heidelberg Retina Topographie (HRT) bei der Detektion makulärer Veränderungen ohne Fluoreszein Angiographie bei neovaskulärer AMD.

METHODEN: Vierzig Patienten mit überwiegend klassischer choroidaler Neovaskularization (CNV) im Rahmen einer altersabhängigen Makuladegeneration (AMD) wurden mittels OCT3, HRT Makula Modul und Fluoreszein Angiographie (FA) vor, und jeweils 6 und 12 Wochen nach PDT untersucht. Die Veränderungen der Netzhautdicke im Bereich der Makula im OCT in 9 Regionen wurden mit Veränderung im Ödem Index im HRT in korrespondierenden 9 Feldern untersucht. Die Ergebnisse wurden mit Farbstoff Leckagen in der FA korreliert.

RESULTATE: Nach Behandlung waren Veränderungen in den meisten OCT Dickenwerten an beiden Folgeuntersuchungen statistisch signifikant. Im Gegensatz dazu waren nur die manuell gemessenen Ödem Indices im HRT II statistisch signifikant unterschiedlich. Die Variationen der Netzhautdicke im OCT waren mit dem Ödem Index des HRT in keinem der 9 Felder korreliert. Vorhandene Leckagen in der FA waren zu keinem Untersuchungszeitpunkt mit Foveadicke (OCT) und/oder Ödem Index (HRT) korreliert.

SCHLUSSFOLGERUNGEN: Das HRT II erkennt weniger Veränderungen bei neovaskulärer AMD als das OCT 3 und ist daher möglicherweise weniger zuverlässig bei Nachsorgeuntersuchungen. Aufgrund fehlender Korrelation sind weder OCT 3 noch HRT II dazu geeignet, die primäre Evaluation des Therapieerfolgs bei neovaskulärer AMD durch die FA zu ersetzen.

B. V. Stanzel, D. Suesskind, R. Fimmers, H.-M. Helb, N. Eter, Spektrum der Augenheilkunde 4/2009

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