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Mit diesem molekularen Fahrzeug geht das Team aus Graz und Houston beim ersten Nano-Grand-Prix der Welt an den Start.
 
Umweltmedizin 30. November 2015

Uni Graz geht beim ersten Molekül-Rennen der Welt an den Start

Ein Nano-Auto, nur ein bis zwei millionstel Millimeter groß, bewältigt einen kurvenreichen Parcours auf einer zehn mal zehn Nanometer kleinen Gold-Oberfläche: Dieser Herausforderung stellt sich Physiker Prof. Dr. Leonhard Grill vom Institut für Chemie der Uni Graz mit seinem Team. Die Forscher starten beim weltweit ersten Nano-Grand-Prix im französischen Toulouse. Ihr „Fahrzeug“ wurde von Partnern der Rice University in Houston, USA, entwickelt und an der Karl-Franzens-Universität getestet.

Die molekularen Motoren, die bei diesem Rennen im Einsatz sein werden, könnten in ferner Zukunft für vielfältige Anwendungen genutzt werden: „Sie könnten beispielsweise Oberflächen reinigen, Drähte bauen, oder es ließen sich ganze Mini-Maschinen damit konstruieren“, erzählt Grill. Derzeit befindet sich die Wissenschaft allerdings noch am Anfang. „Es ist schon äußerst schwierig, die willkürliche Bewegung der Teilchen gezielt in eine Richtung zu lenken“, so der Physiker.

Der Grand Prix findet im Oktober 2016 statt. Die Starter wurden vom Veranstalter, einer französischen Forschungsgruppe, zum Rennen eingeladen.

Weitere Informationen zum Molekül- Rennen und zum Team:

www.cemes.fr/Molecule-car-Race

http://bit.ly/1kWomd5

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