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Allgemeinmedizin 21. Jänner 2014

Mobilfunk – Grund zur Besorgnis?

Die bisherigen Untersuchungen an Zellen, Tieren und Menschen deuten nicht auf akute oder langfristige Beeinträchtigungen der Gesundheit hin.

Das Thema Mobilfunk und Gesundheit erregt immer wieder die Gemüter, obwohl es heute nicht mehr so kontrovers und emotional diskutiert wird wie noch vor einigen Jahren.

Die Ergebnisse umfangreicher wissenschaftlicher Studien der vergangenen Jahre sprechen gegen gesundheitlich relevante Auswirkungen. Dennoch ist in weiten Teilen der Bevölkerung insbesondere dann Unbehagen zu spüren, wenn neue Basisstationen („Masten“) aufgestellt werden, um die Versorgung mit Mobilfunk zu sichern. Interessant ist die Tatsache, dass Basisstationen von vielen skeptischer betrachtet werden als ihre eigenen Handys, obwohl diese bei Benutzung direkt am Kopf anliegen und für den Löwenanteil der Immission verantwortlich sind.

Biologische Wirkungen

Elektromagnetische Felder in den Frequenzbereichen des Mobilfunks sind – ganz anders als ionisierende Strahlung – nicht in der Lage, chemische Bindungen zu brechen oder die Bildung von Radikalen zu induzieren: Die Energie der Felder ist um einen Faktor von etwa 1 Million zu niedrig, um derartige Schäden zu verursachen.

Der einzige biologische Wirkmechanismus ist die Erwärmung des Gewebes, der allerdings ausschließlich bei Handys relevant, aber mit zehntel Grad Celsius bedeutungslos ist. Die weitverbreitete Annahme, dass die „Strahlung“ des Handys nach einiger Zeit zur Erwärmung des Ohres führt, ist falsch, hierfür sind die Isolation des Ohres durch das Gerät sowie dessen Erwärmung durch den Betrieb verantwortlich. Trotz vieler Forschung ist es bisher nicht gelungen, sogenannte „nicht-thermische“ Wirkmechanismen nachzuweisen, was die WHO schon 2010 dazu veranlasste, in diesem Bereich keinen weiteren Forschungsbedarf mehr zu sehen.

Grenzwerte

Um thermische Effekte auszuschließen, wurden Grenzwerte definiert, die schädliche Erwärmung von Gewebe sicher ausschließen. Das Maß für die sogenannten Basisgrenzwerte ist die Spezifische Absorptionsrate (SAR), bestimmt als Watt pro Kilogramm (W/kg). Für die allgemeine Bevölkerung wurden die Grenzwerte mit einem Sicherheitsfaktor von 50 festgelegt, um auch besonders empfindliche Personengruppen wie Kinder, Schwangere oder ältere Personen sicher zu schützen. Da die SAR-Werte nur durch komplizierte Verfahren ermittelt werden können, kommen in der Messtechnik frequenzabhängige abgeleitete Grenzwerte zum Tragen, die als Feldstärke ermittelt werden.

Die Grenzwerte für die allgemeine Bevölkerung sind für Ganzkörperexposition, vor allem also verursacht durch Basisstationen, mit 0,08 W/kg festgelegt und liegen für lokal begrenzte Expositionen durch Mobiltelefone im Kopfbereich bei 2 W/kg. Diese Grenzwerte stellen sicher, dass die mögliche Temperaturerhöhung des ganzen Körpers bei der Exposition durch Mobilfunkstrahlung unter 0,02 °C bleibt. Auch die örtliche Temperaturerhöhung, die beim Gebrauch des Mobiltelefons in Teilen des Körpers entsteht, ist geringer als 0,1 °C.

Die Grenzwerte werden beim Gebrauch von Handys und insbesondere bei der Exposition durch Basisstationen nicht ausgeschöpft, im letzteren Fall werden sie regelmäßig um den Faktor 1.000 unterschritten. Von Basisstationen geht also auch in dieser Hinsicht keine Gefahr aus. Interessierte Personen können übrigens die Standorte der Mobilfunksender und Ergebnisse von Messreihen sehr detailliert auf den Seiten der Bundesnetzagentur bzw. auf der Homepage des FMK finden.

Befindlichkeitsstörungen

Trotz der vielen wissenschaftlichen Studien machen sich immer wieder Menschen Sorgen, ob „ihre“ Basisstation Befindlichkeitsstörungen oder Krankheiten verursachen oder für ihre eigenen Krankheiten gar verantwortlich sein könnte. Insbesondere Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit oder Schlafstörungen werden genannt, mitunter sogar dann, wenn die Stationen zwar aufgestellt, aber noch nicht in Betrieb gegangen sind.

Eine für diese Fragestellung aufschlussreiche Studie wurde im Rahmen des Deutschen Mobilfunkforschungsprogramms durchgeführt. Transportable Basisstationen, die in Dörfern ohne Mobilfunkversorgung aufgestellt wurden, waren während der Nacht eingeschaltet oder – als Kontrolle – ausgeschaltet, und die etwa 350 Teilnehmer wurden nach der Schlafqualität befragt. Zusätzlich erfolgte die objektive Erfassung der Schlafqualität durch die Aufzeichnungen von EEGs. Effekte der Exposition auf die Schlafqualität konnten in dieser Versuchsreihe nicht nachgewiesen werden, wohl aber bei einigen Personen durch die bloße Anwesenheit der Basisstation. Auch in Schlaflabor-Untersuchungen konnten keine Effekte auf die Schlafqualität festgestellt werden.

Einzelne Personen geben an, elektrosensibel zu sein, also elektromagnetische Felder von Handys, aber auch von Basisstationen spüren zu können und dadurch unter erheblichen Beeinträchtigungen zu leiden. Trotz vieler Studien konnte allerdings unter kontrollierten, doppelt verblindeten Bedingungen keinerlei Nachweis hierfür erbracht werden.

Krebs durch Mobilfunk?

Gegner der Mobilfunktechnik behaupten immer wieder, dass in der Umgebung von Basisstationen Krebsfälle häufiger auftreten als in anderen Gebieten. Abgesehen von rein zufällig auftretenden Krebsclustern, die statistisch ohnehin zu erwarten sind, haben bislang durchgeführte wissenschaftliche Studien keine Belege für einen solchen Zusammenhang ergeben.

Ergebnisse einzelner Studien, die auf Schäden der Erbsubstanz DNA in exponierten menschlichen Zellen hingewiesen haben, konnten in Replikationsversuchen in keinem einzigen Fall bestätigt werden. Dies galt auch für besonders dramatische Schäden, die in Versuchen im Rahmen des von der EU geförderten REFLEX-Projekts zutage traten, und zwar teils weit unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte. Hier erwiesen sich einige Ergebnisse sogar als gezielt gefälscht.

Die größte bislang durchgeführte Untersuchung zum Thema Mobilfunknutzung und Hirntumore, die INTERPHONE-Studie, betrachtete retrospektiv den Zusammenhang der Angaben Erkrankter und Kontrollpersonen zur Nutzung von Mobiltelefonen mit der Hirntumorinzidenz. Bei benignen Meningeomen und malignen Gliomen zeigten sich insgesamt keine Zusammenhänge. Lediglich in der Gruppe der Nutzer mit mehr als 1640 Stunden akkumulierter Handynutzung wurde ein signifikant höheres Risiko festgestellt, an einem Gliom zu erkranken. Die Autoren der Studie wiesen allerdings selbst auf gravierende Mängel ihrer Untersuchungen hin, vor allem in Hinblick auf die ungenauen Angaben der Patienten bzw. ihrer Angehörigen im Hinblick auf die angegebenen Nutzungsdauern und -häufigkeiten, sodass dieses Einzelergebnis mit Vorsicht zu interpretieren ist.

Die Internationale Krebsagentur bewertete im Jahr 2011 die elektromagnetischen Felder von Handys als „möglicherweise krebserregend“ (Gruppe 2B). In dieselbe Gruppe fallen allerdings auch das Trinken von Kaffee und der Verzehr bestimmter eingelegter Gemüse und Kokusnussöl.

Vorsorgeempfehlungen

Im Jahre 2004 wurde in Österreich der Wissenschaftliche Beirat Funk (WBF) gegründet, der heute dem BMVIT als beratendes wissenschaftliches Gremium zugeordnet ist. Der WBF, der aus unabhängigen Wissenschaftern unterschiedlicher technischer und medizinischer Fachbereiche besteht, hat seit 2004 bisher etwa 800 wissenschaftliche Studien unter Einbindung internationaler Experten bewertet und kommt zu dem Schluss, dass die gegebenen Grenzwerte ausreichend sind. Es gibt derzeit keinen wissenschaftlich fundierten Beweis, dass es bei Einhaltung der Grenzwerte eine gesundheitliche Gefährdung im Umgang mit dem Mobilfunk gibt.

Trotz der weit überwiegend negativen Studienergebnisse sollten dennoch Vorsorgeempfehlungen beachtet werden, da zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht alle Risiken der erst seit etwa 20 Jahren flächendeckend eingeführten Mobilfunktechnik ausgeschlossen werden können. Dies betrifft die Handynutzung durch Kinder und mögliche gesundheitliche Langzeitfolgen. Diese Vorsorgeempfehlungen wurden zum Beispiel vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) und vom WBF ausgesprochen.

Autoren: Prof. Dr. Alexander Lerchl, Jacobs University Bremen. Vorsitzender des Ausschusses Nichtionisierende Strahlung der Strahlenschutzkommission (2009 – 2012).

Prof. Dr. Norbert Vana, Technische Universität Wien / Atominstitut. Vorsitzender des WBF.

A. Lerchl, N. Vana, Ärzte Woche 4/2014

  • Herr Peter Wallner, 04.02.2014 um 15:57:

    „Sehr geehrte Redaktion,
    Wir haben uns gefreut, dass sie dem wichtigen umwelthygienischen Thema „Mobilfunk und Gesundheit“ so viel Platz zur Verfügung gestellt haben.
    Enttäuschend fanden wir, dass die Autoren aus unserer Sicht wenig kenntnisreich und sehr einseitig über die komplexe wissenschaftliche Evidenz berichtet haben. Das zeigte sich u.a. in ihren Ausführungen zur Einstufung hochfrequenter Felder durch die International Agency for Research on Cancer (IARC 2013) als möglicherweise krebserregend für den Menschen. So wird wieder einmal versucht, dieses Votum einer Einrichtung der Weltgesundheitsorganisation zu verharmlosen bzw. sogar ins Lächerliche zu ziehen.
    Dies geschieht über Vergleiche mit anderen jener 285 Substanzen, die ebenfalls als „möglicherweise krebserregend“ (Gruppe 2B) klassifiziert wurden. Am beliebtesten ist die Nennung von Kaffee und eingelegtem Gemüse.
    Dazu möchten wir anmerken, dass Kaffee aufgrund von Evidenz für einen Zusammenhang von Kaffee mit Blasenkrebs in diese Gruppe zugeordnet wurde. Allerdings wird von den Autoren verschwiegen, dass von der IARC auch hervorgehoben wird, dass es Evidenz für einen protektiven Effekt von Kaffeekonsum hinsichtlich Darmkrebs gibt („There is some evidence of an inverse relationship between coffee drinking and cancer of the large bowel“) (IARC 1991).
    Beim eingelegten Gemüse handelt es sich nicht etwa um herkömmliche Essiggurkerln, Sauerkraut oder dergleichen, sondern in Wirklichkeit um ostasiatisches fermentiertes Gemüse, das teilweise über Monate gesalzen oder ungesalzen vergoren wird und das bei uns kaum jemand essen würde. Im Vordergrund stehen krebserregende Nitrosamine und mikrobielle Kontaminationen (Aspergillus spp.) (IARC 1993).
    Wir fragen uns, warum nie andere Substanzen wie Chlorophenoxy-Herbizide, Methylquecksilber-Verbindungen, Nitrobenzol oder das HIV-2-Virus als Bespiele für Agentien in Gruppe 2B genannt werden. Für viele der in Gruppe 2B klassifizierten Agentien wurden u.a. strenge Vorsorge- bzw. Schutzmaßnahmen an Arbeitsplätzen eingeführt, um etwaige Schäden hintanzuhalten. Die oben angeführten Vergleiche mit Kaffee und eingelegtem Gemüse werden von der Mobilfunk-Industrie in eben diesem Kontext praktisch wortgleich verwendet.
    Wenn also in diesem Artikel genauso argumentiert wird wie üblicherweise von Industrie-Lobbyisten, so ist dies wohl darin begründet, dass der Wissenschaftliche Beirat Funk (WBF, Vorsitzender Prof. Vana, ehemaliger Mitarbeiter des Atominstitutes) eine ähnliche Aufgabe hat. Der ehemalige Vizekanzler Hubert Gorbach wünschte sich damals vom neugegründetem WBF, dass dieser die Bedenken bezüglich gesundheitlicher Auswirkungen durch Mobiltelefonie „seriös zerstreuen“ möge (Presseaussendung 26.03.2004). Diesem Wunsch wird offensichtlich nach wie vor nachgekommen.
    Auch für den zweiten Autor, Prof. Lerchl, muss man Verständnis haben. Er wurde 2011 von der Teilnahme an den Verhandlungen des IARC-Ausschuss, der die Einstufung vornahm, nachvollziehbarerweise ausgeschlossen. Soziale Zurückweisung hat Auswirkungen u.a. auf die kognitive Leistung (DeWall u. Bushman 2011).
    Die Einstufung aus dem Jahr 2011 (IARC 2013) in Gruppe 2B erfolgte aufgrund von Humandaten bzgl. bestimmter Hirntumoren (Gliome, Akustikusneurinome). Obwohl die Datenlage nach wie vor nicht eindeutig ist, kann man angesichts der seit 2011 hinzu gekommenen Evidenz heute eine Einstufung in „wahrscheinlich krebserregend“, also 2A, vertreten.
    Eine verharmlosende, verzerrende Darstellung der Bedeutung einer WHO-Einstufung ist strikt abzulehnen. Die Unabhängigkeit und Breite der Fachkompetenz der IARC-Gruppen, die zu den Einstufungen zusammengestellt werden, garantieren die bestmögliche Beurteilung, was auch dadurch unterstrichen wird, dass andere Gremien fast immer der Einschätzung der IARC folgen.
    Aus ärztlicher Sicht rufen die vorliegenden Befunde und die Einstufung der WHO zweifellos nach einem vorsichtigeren Umgang mit elektromagnetischen Feldern des Mobilfunks. Dazu veröffentlichten etwa der Oberste Sanitätsrat und das Gesundheitsministerium entsprechende Empfehlungen zu einem vorsichtigen Umgang mit Handys, die „insgesamt zu einem vernünftigen Umgang mit Handys und zur Vermeidung von unnötigen Expositionen führen sollen“.
    Warum solche Aufrufe scharf bekämpft werden, ist nicht zu verstehen.

    Ärztinnen und Ärzte für eine gesunde Umwelt
    OA Assoz.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. med. H.-P. Hutter, Dr. med. P. Wallner


    Literatur:
    DeWall C, Bushman, B (2011). Social acceptance and rejection: The sweet and the bitter. Current Directions in Psychological Science 20:256-260.
    International Agency for Research on Cancer (2013): IARC Monographs on the Evaluation of Carcinogenic Risks to Humans, Vol. 102: Non-ionizing radiation, Part II: Radiofrequency electromagnetic fields. IARC monographs on the evaluation of carcinogenic risks to humans.
    International Agency for Research on Cancer (1993): IARC Monographs on the Evaluation of Carcinogenic Risks to Humans, Vol. 56: Some Naturally Occurring Substances: Food Items and Constituents, Heterocyclic Aromatic Amines and Mycotoxins.
    International Agency for Research on Cancer (1991): IARC Monographs on the Evaluation of Carcinogenic Risks to Humans, Vol. 51: Coffee, Tea, Mate, Methylxanthines and Methylglyoxal.“

  • Herr Gregor Wagner, 20.02.2014 um 14:41:

    „Sehr geehrter Herr O.A. Assoz.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. med. H.-P. Hutter!

    Nachdem Sie in Ihrem Leserbrief nicht nur die Professoren Vana und Lerchl in einer Art und Weise angreifen, die eines Kollegen eigentlich nicht würdig sein sollte, sondern auch in einem Aufwasch die Mobilfunkindustrie, beantworten wir gerne Ihre Fragen:

    Wir ziehen die Klassifizierung nicht ins Lächerliche, sondern berufen uns auf Punkt und Beistrich auf das, was die WHO bzw. die IARC veröffentlicht. Es ist nun einmal Fakt, dass Kaffee, Kokosnussöl und – Sie haben recht – eingelegtes, fermentiertes, ostasiatisches Gemüse hinsichtlich ihrer Kanzerogenität mit 2B klassifiziert wurden.

    Warum die Autoren in ihrer Einschätzung nicht erwähnen, dass Kaffeekonsum einen protektiven Effekt hinsichtlich kolorektalen Karzinomen hat, ist uns nicht zugänglich. Wir, die Mobilfunkindustrie, sind jedenfalls im Dialog mit der breiten Masse und versuchen daher, so verständlich wie möglich zu kommunizieren.

    Wenn Sie aber schon von protektiven Eigenschaften von Agentien sprechen, dann laden wir Sie ein, im Gegenzug auch zu betonen, das Mobilfunk täglich Menschenleben rettet. Denn auch Ihnen als Umweltmediziner ist sicher nicht entgangen, dass beispielsweise im Falle eines akuten Herzversagens jede Sekunde zählt und die Alarmierungszeiten seit flächendeckender Durchdringung der Mobilfunktechnologie signifikant zurück gegangen sind - ganz abgesehen von der kompetenten Unterstützung des Notruf-Agenten, der bis zum Eintreffen der Rettung den Ersthelfer instruiert. Mit Festnetz und ohne flächendeckend ausgebauten Mobilfunknetzen wäre dies ausschließlich in den eigenen vier Wänden und auch nur in Kabelreichweite des Anschlusses möglich.

    Auch die Antwort auf Ihre Frage, warum wir nicht wie Sie auch Methylquecksilberverbindungen, Nitrobenzol und andere Agentien, die Sie in einem Atemzug mit Mobilfunk nennen – und warum dafür (völlig zurecht!) strenge Vorsorge- und Schutzregeln gelten, sollten Sie als Umweltmediziner kennen: Dabei handelt es sich – unabhängig von ihrer Kanzerogenität – um hochtoxische Stoffe, was man von Kaffee, Kokosnussöl, fermentiertem Ingwer und Mobilfunk nicht einmal mit viel Fantasie behaupten kann.

    Wenn Sie aber wie in Ihrem Brief die Meinung vertreten, dass EMF eigentlich mit 2A zu klassifizieren wäre, die Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation und damit den gesamten, zusammengefassten wissenschaftlichen Kenntnisstand als falsch betrachten, bleibt Ihnen das überlassen. Auch die Tatsache, dass jedoch die Angst alleine, die Sie mit Ihren Aussagen bei Menschen schüren, nach dem Factshet 296 der WHO sehr wohl zu realen Symptomen führen kann, müssen Sie als Mediziner mit sich selbst vereinbaren.

    Gregor Wagner
    Pressesprecher des Forum Mobilkommunikation“

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