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Pulmologie 8. Jänner 2013

Pollenbelastung im letzten Schwangerschaftsdrittel gefährlich

Deutlich mehr Asthma bei Kindern.

 
Eine starke Pollenbelastung während des letzten Drittels der Schwangerschaft ist für die Kinder gefährlich. Die Häufigkeit einer Notfallaufnahme wegen Asthma erhöht sich dadurch bei den Babys um rund ein Drittel. Das haben Wissenschafter um Adrian Low von der Umea Universität in Schweden herausgefunden.



Die Wissenschafter von der Abteilung für Umweltmedizin haben die Daten von 110.381 Stockholmer Kindern analysiert, die zwischen dem 1. Jänner 1989 und dem 1. Oktober 1996 in der schwedischen Hauptstadt geboren wurden. Dem wurden die Daten aus den Spitalsaufnahmen im ersten Lebensjahr sowie die Informationen über die Pollenbelastung in Stockholm in dem Beobachtungszeitraum gegenübergestellt.

Das Ergebnis, so die Wissenschafter in der Fachzeitschrift "Allergy, Asthmy Clinical Immunology": Insgesamt mussten 940 der Babys innerhalb der ersten zwölf Monate wegen Asthma ins Spital aufgenommen werden. Unter jenen Kindern, die die letzten zwölf Schwangerschaftswochen unter hoher Pollenbelastung im Mutterleib gewesen waren, lag im Vergleich zum Durchschnitt die Häufigkeit der Notfallaufnahmen um 35 Prozent höher als für den Rest.

Eine hohe Pollenbelastung in den ersten drei Schwangerschaftswochen stellte sich eher als Schutzfaktor aus - aber nur bei den Kindern von rauchenden Eltern.

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