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Umweltmedizin 15. März 2011

Fukushima: Konsequenzen der Katastrophe

Statement von Prof. Dr. Franz Kainberger, Präsident des Verbandes für medizinischen Strahlenschutz: Die dramatischen Vorfälle der letzten Tage rund um das, duch ein Jahrhundertbeben schwer beschädigte, Atomkraftwerk Fukushima in Japan, sollten auch in Österreich zu einer intensiven Diskussion über ein verbessertes Risikomanagement und eine transparentere Risikokommunikation führen. Das fordert der Präsident des Verbandes für medizinischen Strahlenschutz in Österreich Univ.-Prof. Dr. Franz Kainberger in seinem Billrothhaus-Newsstatement.

Transparenz und Wissensvermittlung


High-Tech Szenarien, die auch in der modernen Medizin eine wesentliche Rolle spielen, beinhalten sehr oft ein hohes Gefahrenpotential, das in einer möglichst transparenten und klaren Form kommuniziert werden muß. Neben der Kommunikation und der Wissensvermittlung, sollten akute und längerfristige Entscheidungsprozesse strukturierter und systematischer ablaufen, und die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen den Experten intensiviert werden.

Den enormen Möglichkeiten moderner Technik stehen mitunter auch grosse Gefahren für die Patienten und die Bevölkerung gegenüber, die durch ein effizienteres Risikomanagement klarer kommuniziert und damit auch im Katastrophenfall besser bewältigt werden könnten.

Webtipp

Präsident des Verbandes für medizinischen Strahlenschutz in Österreich Univ.-Prof. Dr. Franz Kainberger im Billrothhaus-Newsstatement

Univ.-Prof. Dr. Franz Kainberger

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